Apfel-Haselnuss-Muffins (immer wieder lecker)

Meinen heutigen Blog-Beitrag widme ich einer tollen Blogger-Kollegin.

Die liebe Tanja von Zuckerschnutes Backstube feiert ihren zweiten Blog-Geburtstag und hat zum virtuellen Geburtstagstisch aufgerufen. Neben mir feiern noch weitere Blogger-Kolleginnen und -Kollegen.

Schaut also unbedingt mal auf ihrem Blog vorbei. Ihr findet dort neben den Glückwunsch-Rezepten noch viele weitere tolle Rezepte von Tanja. Ob jetzt anspruchsvolle Motivtorten, leckere Kuchenklassiker, Muffins und Cupcakes bis hin zu herzhaften Rezepten. Ist also für jede(n) etwas dabei.

Danke, liebe Tanja, dass ich auch einen kleinen Teil zu deinem Geburtstagstisch beitragen durfte. Ich weiß wie es ist, wenn man „nebenher“ noch einen Blog betreibt und dabei aufpassen muss, dass man an den eigenen Ansprüchen nicht scheitert. Ich klopfe dir und uns allen Hobby-Back-Bloggern jetzt einfach mal auf die Schulter und sage „Toll machen wir das“!!!!

Für den Geburtstagstisch stelle ich euch heute meine saftig fluffigen Apfel-Haselnuss-Muffins vor.

Wie bereits bei den Johannisbeer-Muffins habe ich auch hier mein neues Lieblings-Grundrezept für Muffins verwendet. Ich bin immer wieder begeistert, wie einfach das Rezept ist und wie großartig das Ergebnis.

Doch jetzt nicht lange hin- und hergeschrieben – hier ist das Rezept. Viel Spaß dabei.

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Johannisbeer-Muffins (fluffig saftig beerig)

Sind DAS die letzten Johannisbeeren für dieses Jahr?

Das habe ich mich letztes Wochenende gefragt, als ich den samstäglichen Einkauf auf dem Wochenmarkt erledigte. Sie sahen so lecker aus – knallrot und frisch geerntet. Und das Ende September – was für ein toller Spätsommer. Und natürlich habe ich eine Schale mitgenommen. Und Himbeeren … und Brombeeren!!!!

Doch gebacken habe ich mit den Johannisbeeren. Sie sind in diesem Sommer irgendwie zu meinen Lieblingen geworden. Nicht, dass ich die anderen kleinen, süßen Früchtchen weniger mag. Doch wer meinen Blog verfolgt, sieht das auch an den Rezepten. Ob beim Johannisbeer-Quark-Kuchen, oder dem Klassiker schlechthin, dem Träubleskuchen. Sie haben mich – und euch somit auch – durch den diesjährigen Sommer begleitet.

So sehe ich dieses Rezept auch als kleinen Abschiedsbeitrag für den schönen Sommer. Kalendarisch hat ja der Herbst auch schon längst begonnen. Jetzt dürfen dann so langsam die Blätter von den Bäumen fallen. Jedoch wird noch jeder einzelne Sonnenstrahl aufgesaugt. Bevor wieder die Zeiten los gehen, in denen ich morgens im Dunkeln aus dem Haus gehe…und abends im Dunkeln wieder heim komme.

Für mich müssen sich Muffins leicht aus den Förmchen lösen und dabei selbst stabil bleiben. Und saftig, ja, saftig müssen sie sein. Denn anders als bei Cupcakes, kann kein Topping das wieder ausgleichen.

Und was soll ich sagen, durch die Crème fraîche im Teig werden die Muffins so richtig, RICHTIG saftig. Ich glaube, dieses Rezept wird mein Standard-Muffin-Grundteig-Rezept. Demnächst werde ich es mit anderen Zutaten noch einmal verwenden. Ihr werdet davon lesen.

Zu guter Letzt kommt noch dazu, dass das Rezept wirklich extrem einfach in der Herstellung ist. Ich verwende nicht einmal eine Küchenmaschine. Ein Schneebesen reicht vollkommen aus!

Und jetzt geht’s weiter mit den Zutaten und der Herstellung. Viel Spaß.

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Schoko-Vanille-Cupcakes (aufwändig cremig süß)

Genuss auf allerhöchstem Niveau.

Wenn ein Rezept diesen Untertext hat, dann ist mein Interesse geweckt. Und wenn dann noch tolle Bilder den Beitrag vervollständigen, dann landet es automatisch auf meiner To-Bake-Liste.

Dieses Mal haben es mir die Chocolate-Vanilla-Cupcakes angetan. Und das gleich mehrfach. Es ist jetzt schon das dritte Mal, dass ich diese Cupcakes mache und ich war jedes Mal vom Ergebnis begeistert.

Marian von Mann Backt hat dieses Rezept auf seinem Blog vorgestellt. Und wie immer, wenn man ein Rezept nachbackt und sich genau an die Vorgaben hält, ist es für mich auch super einfach einen Bericht darüber zu schreiben. Danke nochmal an Marian, dass ich sein Rezept hier veröffentlichen darf.

Besucht auf jeden Fall seinen Blog – da findet ihr ganz viele liebevoll beschriebene Rezepte. Da ist für jeden etwas dabei.

Das Rezept insgesamt ist etwas aufwändiger als Sponge backen und Frostig drauf. Allein schon der Vanillesirup und der Sahnepudding werden am Vortag hergestellt – ich selbst habe auch den Sponge schon am Vortag gebacken.

Wie schon geschrieben, habe ich mich 1:1 an sein Rezept gehalten. Nachfolgend habe ich lediglich – wie ihr das von mir kennt – die Bilder vom Herstellungsprozess eingefügt.

Und jetzt wünsche ich euch viel Spaß beim Nachbacken und vor allem auch beim Stöbern auf dem Blog von Marian.

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Erdbeer-Muffins (Onkel-Tag Teil 2)

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Hier ist nun der zweite Teil meines Onkel-Tags mit meiner Nichte, meinem Neffen und meiner Schwester.

Es war ja bekanntermaßen unser erster gemeinsamer Backtag. In Vorbereitung dessen, wusste ich nicht wirklich was auf mich zu kommt. Ich wollte auf jeden Fall lediglich als Beobachter fungieren – was ich auch durchgezogen habe – nur an der einen oder anderen Stelle ein kleiner Hinweis oder Tipp. Auf der anderen Seite hätte es ja theoretisch sein können, dass sie spontan gar keine Lust zum Backen hat und einfach zur Zeit mit ihrem super coolen Onkel (ja das soll ich sein) verbringen möchte. Soll ja vorkommen.

Somit wollte ich auf alles gefasst sein und kaufte so ein, als ob ich ein ganzes Wochenende durchbacken wollte. Vorrätig waren als Früchte Heidelbeeren, Johannisbeeren, Himbeeren und Erdbeeren. Ich hatte auf dem Wochenmarkt einfach willenlos von jeder Sorte eine Schale mitgenommen. Meine Nichte durfte dann entscheiden, ob überhaupt und wenn ja, welche mit in die Muffins kommen. Von den anderen Dingen, die ich eingekauft habe möchte ich an der Stelle nicht berichten – nur so viel: in der Zwischenzeit habe ich auch diese Zutaten in Backwerke umgesetzt.

Gewonnen hat dann die Erdbeere.

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An und für sich keine schlechte Wahl – jedoch (und ihr seht es auch an den Bildern) war dann der Verzehr der Muffins eine kleine Herausforderung. Denn es stellte sich heraus, dass der Teig nicht unbedingt für Erdbeeren geeignet ist. Das Eigengewicht lies sie zu Boden sinken und es wurde etwas unhandlich.

Bisher hatte ich den Teig immer mit Johannisbeeren gemacht – was sehr gut funktioniert. Aber jetzt nicht falsch verstehen – geschmacklich waren sie super. Nur das Essen der kleinen Teilchen an sich war halt nicht unbedingt „muffingerecht“.

Das hat auch unserem Backspaß und vor allem der Motivation meiner Nichte keinen Abbruch getan.

Ich bin schon gespannt, wann ich sie das nächste Mal zum Backtag einladen darf.

Und hier nun das zweite Rezept.

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Erster Blog-Geburtstag (Cupcakes forever) 50ster Beitrag

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Heute schaue ich zurück und sehe ein ganz wundervolles erstes BackBlogJahr an mir vorüberziehen.

Ja, ich bin leicht ergriffen. Und ihr könnt euch denken, was das heißt. Beim Schreiben höre ich in meinem Kopf sämtliche Streichinstrumente der Berliner Philharmoniker, wie sie die Soundtracks von „Titanic“ und „Tatsächlich…Liebe“ spielen. Aber im Ernst:

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Angefangen hat ja alles mit meinem Instagram-Account, als mich die Betreiberin einer Hamptons-Lifestyle-Seite – KDHamptons – angeschrieben hat. Sie war von den Bildern meiner Macarons so begeistert, dass sie die Bilder und das Rezept auf ihrer Seite veröffentlichte. Bei der Frage nach meiner Homepage für die Verlinkung habe ich dann in einer Nacht-und-Nebel-Aktion diese Seite und die dazugehörige englische Version erstellt, ohne zu wissen, was ich da eigentlich mache. Ich war ziemlich überfordert – Zeitdruck, alles ins Englische übersetzen…was heißt Puderzucker auf Englisch, oder Schneebesen – irgendwie hatte ich es dann doch geschafft und voilà

am 08. September 2014 ging mein erster Beitrag online

parallel mit der englischen Version.

Danach folgten noch weitere Rezepte, die sie ebenfalls auf ihrer Seite veröffentlichte. Auch wenn der Kontakt zu der amerikanischen Lady in der Zwischenzeit abgebrochen ist, hatte ich Back-Blog-Blut geleckt und wollte auf jeden Fall weiter machen. Heute fristet aus diesem Grund die englische Version ein Schattendasein, aber wer weiß – den Namen habe ich mir auf jeden Fall für ein weiteres Jahr gesichert.

Von Beginn an habe ich so viele liebe und hoch kreative MitbloggerInnen kennen lernen dürfen, dass ich es mir gar nicht mehr ohne vorstellen möchte. Es macht so viel Spaß neue Rezepte auszuprobieren, von BloggerkollegInnen etwas nachzubacken und sich für Varianten eigener Rezepte inspirieren zu lassen, eigene Rezepte auszudenken und dann natürlich das Veröffentlichen. Die Reaktionen der Testesser, der Leser, der NachbäckerInnen. Hinzu kommt noch, dass ich was meine Bilder angeht (vor allem der „finale Schuss“) noch einiges an Lernbedarf habe. Da werde ich immer selbstkritischer und ziehe meinen Hut vor all den wunderbaren Photos, die ich bei BloggerkollegInnen schon bewundern durfte.

Viel Spaß habe ich auch daran, für Blogger-Aktionen einen kleinen Beitrag zu leisten. Ich habe großen Respekt vor dem Organisationstalent und unterstütze hier sehr gerne. Vor kurzem erst bei der wunderbaren Lixie und ihrem Saisonkalender.

Und da es so Brauch ist, werde ich euch auch ein Rezept zum ersten Blog-Geburtstag vorstellen.

Es gibt noch etwas zu feiern – gleichzeitig ist dies hier mein 50. Beitrag. Aber das nur am Rande.

Wie immer hoffe ich, dass es euch gefällt und ihr Spaß daran findet.

Es ist eine Premiere, denn Cupcakes habe ich noch keine gemacht – zumindest nicht ganz alleine. Das erste Mal war auf einem Cupcake-Kurs hier in meiner Heimatstadt, vor gar nicht allzu langer Zeit. Jetzt also meine erste Solofahrt als Cupcake-Bäcker.
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Mini Quiche (sonnig italienisch herzhaft)

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Herzhafte Muffins werden doch immer wieder gerne genommen. Und wenn man sie dann auch noch Mini Quiche nennt, hört sich das auch noch großartig an.

Dieses Mal kommen die Kolleginnen meines lieben Mannes in den Genuss dieser kleinen Häppchen. Als kleine Stärkung für einen besonderen und mit Sicherheit anstrengenden Arbeitstag. Im Geiste drücke ich euch allen die Daumen und wünsche euch nur das Allerbeste.
Was mich immer wieder freut ist, dass man viele Zutaten nach Lust und Laune, Anlass und Vorlieben oder Regional und Saisonal einfach austauschen kann. Ihr müsst nur die Gesamtmenge etwas im Auge behalten.

Beim letzten Mal war etwas Füllung übrig – die habe ich dann in kleinen Porzellanförmchen mitgebacken die ich sonst für Crème brûlée verwende. Auch das schmeckt sehr lecker – wobei ich persönlich ja total auf die Tartelettes stehe.

Meine bisherigen Erfahrungen, was diese kleinen Happen betrifft, sind ausnahmslos positiv. Sei es von denjenigen, die sie backen oder von denjenigen, die sie essen dürfen. Das Blindbacken der Förmchen läuft bei mir in der Zwischenzeit wie am Fließband. Jedes Mal, wenn ich eine Ladung herstelle, mache ich einfach die doppelte Menge und friere den Rest ein. Dann habe ich wenigstens beim nächsten Mal einen Arbeitsschritt weniger. Wobei ich dieses Mal vergessen habe nachzusehen und jetzt habe ich zwei Ladungen auf Vorrat – aber darüber mache ich mir keinen Kopf – es gibt Schlimmeres.

Hier nun also das Rezept – wobei ich die Zutaten und die Herstellung der Tartelettes ganz frech bei mir selbst geklaut habe.

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Mini Quiche (würzig herzhaft klein)

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Inspiriert von den Mini Pies wollte ich diese kleinen Häppchen für Zwischendurch in eine herzhafte Art abwandeln. Und da mein erster Versuch ganz gut gelungen ist, möchte ich ihn gleich präsentieren. Was die Kräuter angeht könnt ihr natürlich eure Lieblingskräuter verwenden. Meine persönlichen Favoriten Petersilie und Basilikum haben beim ersten Mal selbstverständlich Vorrang. Ich kann mir auch gut diverse Kräuter der Provence oder weitere italienische Kräuter darin vorstellen. Ebenso kann man die Oliven weg lassen – die hatte ich noch in meinem Vorratsschrank stehen und bei der Zusammenstellung passten sie wunderbar. Zudem geben sie dem Ganzen noch eine kleine saftige Note, abgesehen vom Geschmack. Worauf ich aber nicht verzichten würde ist der Schafskäse, den empfehle ich euch auf jeden Fall. Die Teigmenge reicht für ein Muffin-Blech, zwölf normal große Muffins. Die Füllung ebenso – wobei ich schön großzügig beim Befüllen war. Zuerst hatte ich Bedenken, dass sie durch das Backpulver zu hoch werden, aber ihr seht ja selbst – das hat sich in Grenzen gehalten. Meine Bedenken kamen eh zu spät, als das Blech nämlich schon im Ofen stand. Ich habe zu sämtlichen Back-Göttern gebetet, dass sie mir im Ofen nicht explodieren…und wurde erhört. Jetzt hoffe ich, dass ich euch auch für diese Variante herzhafter Muffins begeistern konnte. Hier nun das Rezept.

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