Walnuss Florentiner (Achtung: Gewürzattacke für Mutige)

In Gedanken klopfe ich mir ein wenig auf die Schulter. Heute ist tatsächlich das dritte Rezept fertig geschrieben und es ist noch nicht der 01. Dezember. So früh war ich, glaube ich, noch nie dran.

Zu dem heutigen Rezept muss ich gleich sagen – der Geschmack ist etwas…sagen wir mal…eigenwillig.

Schon bei der Zutat Rosmarin war ich zuerst skeptisch. Bin ich doch eher der klassisch süße Typ was Weihnachtsplätzchen angeht. Zimt – ja – Anis – o.k. – Nelke, Kardamom wird mitgenommen. Aber mit Rosmarin hatte ich beim Backen noch keine Berührungen.

Aber gut – man soll sich ja nicht vor Neuem verschließen.

Trotzdem hier schon mal eine kleine Warnung – seid mit der Dosierung vorsichtig. Ich habe für meinen Geschmack etwas zu viel genommen – andere wiederum lieben diesen doch etwas anderen Geschmack sehr. Es ist auch hier – wie bei fast allem – eine Frage des individuellen Geschmacks.

Auf jeden Fall habe ich in dem folgendem Rezept die Mengenangaben, was Rosmarin und Salz angeht, schon etwas heruntergeschraubt.

Wer sich unsicher ist, backt vielleicht erst einmal eine kleinere Menge. Das geht mit einem verstellbaren Backrahmen einwandfrei.

Trotz all der Vorbehalte, wollte ich euch dieses Rezept für Mutige natürlich nicht vorenthalten. Bin wirklich gespannt, wer sich beim Nachbacken hervor tut und freue mich auch eure Kommentare.

Und hier nun zum Rezept.

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Linzer Plätzchen (Zimt Schokolade Pflaumenmuß)

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Der zweite Streich meiner diesjährigen Weihnachtsbäckerei. Und dann ist heute auch noch der 1. Advent – das Timing hätte nicht besser sein können. Kurz die Augen schließen, Luft holen. Die erste Kerze anzünden und innehalten. Etwas Geschwindigkeit rausnehmen und nicht immer von einem Extrem zum nächsten hetzen. Das versuche ich heute mal. Aber erst schreibe ich den Bericht noch fertig!

Zimt, Schokolade, Pflaumenmuß. Die Kombination passt aber sowas von genial zu Weihnachten. Ich musste dieses Rezept einfach nachbacken. Kam es von einer Freundin, die es schon einmal gemacht hatte doch direkt zu mir. Die Quelle ist ein Rezept von Chefkoch.de. Ja, da gibt es auch unter den vielen – sagen wir mal unbrauchbaren – Rezepten auch viele, die ich in dieser Form noch nicht kannte. Also vielen Dank an die Verfasserin (ich gehe mal davon aus, dass es eine Frau ist) „chiara“. Ich habe, was die Angaben angeht, kleine Dinge abgeändert. Also nicht wundern, dass es nicht 100%ig mit dem ursprünglichen Rezept übereinstimmt. Aber ich mag z.Bsp. einfach keine Umluft beim Plätzchenbacken – oder beim Backen überhaupt –  außer es muss unbedingt sein.

Bevor ich am nächsten Wochenende an meinem diesjährigen Männerbacktag an den Start gehe, bin ich froh, dass ich es noch geschafft habe, diesen Bericht zu schreiben. Wie jedes Jahr in der Vorweihnachtszeit, möchte man ja noch das Eine oder Andere erledigen. Ohne zu viele Altlasten in das neue Jahr starten. Doch ein Blick auf den Kalender verrät auch, dass wir bei diesem arbeitgeberfreundlichen Jahresende genug Zeit haben, um alles zu erledigen. Die wichtigen Feiertage fallen dieses Jahr so günstig auf ein Wochenende. Ich meinte natürlich „ungünstig“.

Und trotzdem fehlt einem die Zeit an allen Ecken und Enden. Doch in diesem Jahr habe ich zumindest mit der Weihnachtsbäckerei so früh angefangen, dass ich, was das Thema angeht, nicht ins Schwimmen komme. Da blieb sogar Zeit an diesem Wochenende von den drei gebackenen Sorten zwei schon als Nachschub gebacken zu haben. JA – innerhalb weniger Tage waren zwei Sorten schon dermaßen leergegrast, dass ich kurzerhand einfach nachgebacken habe. DAS war neu dieses Jahr. Ist wohl der Nachteil, wenn man früher anfängt – dann hat man auch länger Zeit zum Naschen, hehe.

Jetzt geht es auch schon zum Rezept. Es ist von der Schwierigkeit her sehr leicht. Nicht viele Zutaten, Teig und Verzierung sind schnell gemacht. Also genau das Richtige für die Vorweihnachtszeit.

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Gefüllte Honiglebkuchen (nussig süß weihnachtlich)

 

Das richtige Rezept – zur rechten Zeit. In der Vorweihnachtszeit hat das die Liebe Eva von „Ich muss backen“ geschafft.

Natürlich habe ich auch in diesem Jahr diverse Backbücher, Zeitschriften und das WWW nach tollen Rezepten durchstöbert. Bei diesem Rezept war es so, dass ich dem Blog von Eva schon länger folge und mich jedes Mal über ihre Rezepte und auch die tollen Bilder freue. Somit bekomme ich auch immer mit, wenn sie etwas Neues auf ihrem Blog veröffentlicht. Ich habe ja schon mehrere tolle Sachen nachgebacken. Dem Florentiner Kirschkuchen von ihr habe ich auch einen Beitrag gewidmet.

Auch dieses Mal haben mich die Bilder und das Rezept festgehalten. Gefüllte Honiglebkuchen – hatte ich noch nie gemacht – hört sich aber lecker an. Dazu noch die schönen Bilder – ich musste das Rezepte einfach testen.

Und dass ihr alle das jetzt lesen könnt zeigt, dass ich total begeistert bin.

Danke an dieser Stelle an Eva, die mir die faule Variante eines Rezept-Beitrags erlaubt hat. Musste ich ja lediglich die Copy-And-Paste-Funktion der Tastatur verwenden für ihr Rezept. Ich hab nur ein paar meiner Bilder während der Herstellung dazwischen gestreut.

Was die Dekoration angeht war ich ein bisschen (naja – etwas mehr als ein bisschen) fauler. Das lag aber lediglich an meinem schlechten Zeitmanagement am ersten Backtag des Jahres.

Ein Grund mehr bei Eva auf dem Blog vorbei zu schauen.

Der Teig ist durch den Honig und dem zusätzlichen Kleberanteil im Roggenmehl großartig bei der Verarbeitung. Und durch die weihnachtlichen Gewürze duftet alles herrlich winterlich – auch wenn man es bei den Temperaturen im Moment nicht glauben will.

Jetzt aber hopp – zu meinem ersten Weihnachtsrezept in diesem Jahr.

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Espresso-Baileys-Torte (lecker einfach lecker)

Sie beginnt – die Weihnachtszeit. Dazu brauche ich im Moment nicht in den Kalender schauen. Schon garnicht aus dem Fenster, denn für Weihnachten ist es definitiv noch viel zu warm. Doch ich denke, was das angeht, müssen wir uns wohl daran gewöhnen.
Es gibt jedoch einige andere Anzeichen dafür:
Die Weihnachtsbeleuchtung wird zur Zeit in unserer Fußgängerzone angebracht.
Eine kleine Eislaufbahn vor dem Rathaus hat schon seit einigen Tagen geöffnet.
Passend und angegliedert daran öffnete „Das Zelt“, wie es bei uns genannt wird. Ein uriges, nicht allzu großes, Festzelt. Gleichzeitig wird vor und um dieses Zelt mit angegliederter Eislaufbahn der Weihnachtsmarkt aufgebaut.
Ganz zu schweigen davon, dass diverse Einzelhändler schon seit Wochen (?) zumindest ansatzweise Weihnachten in den Schaufenstern zum Thema gemacht haben. Was mich jedes Jahr wieder irritiert. Aber das ist ein anderes Thema.

UND ich habe am Wochenende die ersten beiden neuen Rezepte für Weihnachtsplätzchen ausgetestet und für gut befunden. Die dazugehörigen Beiträge folgen in den nächsten Tagen. Und wenn alles nach Plan läuft kommen in der Woche darauf noch ein/zwei/drei Rezepte dazu. Doch ihr kennt mich – ich veröffentliche nur, wenn es mir persönlich auch schmeckt und oft auch von Familie, Freunden und Bekannten für gut befunden wurde. Also – wir werden sehen, was am Ende übrig bleibt.

Was wäre ein Plätzchenbäcker, der sich nicht auch selbst ab und zu verwöhnt. Und meine persönliche Vorliebe für Cremes aller Art kann ich nun mal nicht verbergen.

Die Kombination Kaffee/Alkohol und hier noch ein Schuss Kakao kann gut gehen – aber ich stehe dieser Kombination immer etwas kritisch gegenüber. In diesem Rezept stimmen jedoch die Verhältnisse, dass keine der Komponenten extrem hervorsticht.

Jetzt kann ich nur hoffen, dass auch euch dieses Rezept gefällt und vor allem, dass diese kleine Torte euren Geschmack trifft.

Nebenbei bemerkt – das Rezept fällt in die Kategorie „Angebertorte“ – leicht in der Herstellung, aber optisch ein kleiner Hingucker – schon allein durch die drei Schichten.

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Blätterteigfrühstück (Schinken Rührei Käse)

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Abwechslung auf dem Frühstückstisch. So oder ähnlich könnte der Untertitel zu meinem heutigen Beitrag lauten.

Für ein deftiges Sonntagsfrühstück muss man mich nicht zwei Mal rufen. Neben meiner großen Liebe zum Backen und der Rückführung der Backwaren in den Kreislauf der Natur, liebe ich den Geruch von Rührei und Speck am Morgen.

Der perfekte Zeitpunkt ist dafür der Sonntagmorgen. Wünschenswert wäre dann noch neblig trübes Wetter. Dann macht das Ganze doch gleich doppelt Spaß. Und das schlechte Gewissen (wer hat das eigentlich erfunden) hält sich auch vornehm zurück.

Alle Pläne, die ich mir für den Sonntag eventuell gemacht habe, werden erst einmal nach hinten geschoben.

Und dann habe ich auf einer Back-/Koch-/DIY-Seite dieses Video gesehen. Das ist jetzt schon eine Weile her, aber immer im Hinterkopf geblieben: Das mache ich auf jeden Fall mal.

Wie es dann so ist…die sowieso viel zu lange To-Bake-Liste verschluckt das eine oder andere Rezept. Wobei das heute ja nicht wirklich ein Rezept ist, sondern eher ein Serviervorschlag.

Im Gedächtnis ist mir nur noch die Form geblieben, und dass es Blätterteig war, und Schinken, und Käse UND Rührei. Das waren dann auch schon alle Zutaten. Ihr könnt diese natürlich je nach Geschmack verändern. Ich werde das mit Sicherheit auch demnächst mal ausprobieren. Spontan könnte ich mir gut vorstellen, dass es auch mit Hackfleisch geht. Vielleich in Anlehnung an eine Lasagne.

Auf jeden Fall bin ich schon gespannt, ob die eine oder der andere sich davon inspirieren lassen. Bin schon gespannt, auf was für Ideen wir da alle kommen.

Noch eine kleine Anmerkung zum verwendeten Blätterteig. Natürlich könnt ihr ihn auch selbst herstellen. Das habe ich auch schon gemacht und das geht einfacher als gedacht, ist aber trotzdem aufwändig. Ich greife hier auf fertigen Blätterteig zurück. Davon habe ich immer zwei oder drei im Gefrierfach. Am Abend vorher im Kühlschrank langsam auftauen lassen und ihr könnt ihn problemlos am Morgen verwenden.

Jetzt und heute aber erst einmal zu meinem Vorschlag. Wünsche euch viel Spaß dabei.

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Blechkuchen (Apfel Birne Zimt)

Wenn man von etwas nicht genug bekommen kann…dann backt man daraus einen Blechkuchen. Das hört sich nicht nur einfach an, in diesem Fall ist es auch so. Auch ist es ein weiteres Rezept mit der von mir so geliebten Apfel-Birnen-Kombination. Die ist im Moment einfach unschlagbar.

Und da sich hier im Südwesten der Republik der Goldene Oktober mal blicken lässt und sich dann wieder in Wolken zurückzieht, darf dann auch eine kleine (oder in meinem Fall auch etwas größere) Prise Zimt mit auf die Zutatenliste. Das hat auch noch den Vorteil, dass die Wohnung während und nach dem Backen so richtig, RICHTIG lecker riecht.

Irgendwo habe ich mal gelesen/gesehen, dass professionelle Hausverkäufer vor den Besichtigungen Apfelkuchen in den zu verkaufenden Häusern backen, um somit den Wohlfühlfaktor der Interessenten zu erhöhen. Ob das nun wahr ist, oder eine der vielen Internet-/ Fernseh-Enten, sei mal dahingestellt. Nichtsdestotrotz kann ich das auf jeden Fall nachvollziehen. So ein wohliger Geruch lässt einen bestimmt über den ein oder anderen kleineren Makel hinweg sehen.

Im aktuellen Fall kommt der Wohlgeruch durch die Äpfel und Birnen zusammen mit dem Zimt und den Haselnüssen. Ich nehme immer möglichst saure Äpfel – das ist jedoch Geschmacksache. Bei den Birnen habe ich die großen, grünen, festen Birnen genommen. Für das nächste Mal werde ich mir beim Einkauf die Sorten merken bzw. aufschreiben. Ich weiß nie, hab ich jetzt Boskoop oder Braeburn gekauft. Oder heißen sie Weland…oder Pinowa? Beim nächsten Rezept mit Äpfel und Birnen steht an dieser Stelle hier dann die Sorte!!!

Der Blechkuchen an sich ist schon mal ne Hausnummer, was die Größe angeht. Zumal wir ja nur ein Zwei-Personen-Haushalt sind. Ich musste dann auch ordentlich verteilen, da es ja keinen wirklichen Grund gab, ihn zu backen. Weder für die Arbeit, noch für eine Einladung. Jetzt im Nachhinein muss ich zugeben, dass ich den Kuchen einfach nur aus einer Laune heraus gebacken habe. Nur, damit ich mal wieder einen Blechkuchen im Ofen hatte.

Wer jetzt aber glaubt, dass bei mir Kuchen übrig bleibt, der irrt. Denn auch am dritten Tag war der Kuchen noch saftig und ich konnte das letzte Stück genießen.

Und hier geht es auch schon zu dem wirklich einfachen Rezept.

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Apfel-Haselnuss-Muffins (immer wieder lecker)

Meinen heutigen Blog-Beitrag widme ich einer tollen Blogger-Kollegin.

Die liebe Tanja von Zuckerschnutes Backstube feiert ihren zweiten Blog-Geburtstag und hat zum virtuellen Geburtstagstisch aufgerufen. Neben mir feiern noch weitere Blogger-Kolleginnen und -Kollegen.

Schaut also unbedingt mal auf ihrem Blog vorbei. Ihr findet dort neben den Glückwunsch-Rezepten noch viele weitere tolle Rezepte von Tanja. Ob jetzt anspruchsvolle Motivtorten, leckere Kuchenklassiker, Muffins und Cupcakes bis hin zu herzhaften Rezepten. Ist also für jede(n) etwas dabei.

Danke, liebe Tanja, dass ich auch einen kleinen Teil zu deinem Geburtstagstisch beitragen durfte. Ich weiß wie es ist, wenn man „nebenher“ noch einen Blog betreibt und dabei aufpassen muss, dass man an den eigenen Ansprüchen nicht scheitert. Ich klopfe dir und uns allen Hobby-Back-Bloggern jetzt einfach mal auf die Schulter und sage „Toll machen wir das“!!!!

Für den Geburtstagstisch stelle ich euch heute meine saftig fluffigen Apfel-Haselnuss-Muffins vor.

Wie bereits bei den Johannisbeer-Muffins habe ich auch hier mein neues Lieblings-Grundrezept für Muffins verwendet. Ich bin immer wieder begeistert, wie einfach das Rezept ist und wie großartig das Ergebnis.

Doch jetzt nicht lange hin- und hergeschrieben – hier ist das Rezept. Viel Spaß dabei.

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