Schoko-Salzkaramell-Ecken (süß salzig)

Mein drittes und schon letztes Rezept ist mein persönliches optisches Highlight dieses Jahr. Die gehackten, getrockneten Himbeeren waren purer Zufall. Wie so oft standen sie nicht auf dem Einkaufszettel – aber beim Stöbern ist mir schon manches zwischen die Finger gekommen, das sich als Glücksgriff erwiesen hat.

Der Teig ist sehr schnell und einfach hergestellt. Auch dieses Mal benötigt ihr für die Deko – und in diesem Fall auch für die Füllung – etwas mehr Zeit. Das Salzkaramell sollte schön auskühlen und auch die richtige Konsistenz haben. Ich war etwas ungeduldig und habe etwas zu früh angefangen, die Füllung aufzutragen. Lasst dem Karamell also schön Zeit zum Abkühlen.

Aber selbst wenn euch wie mir die Füllung ab und zu etwas ausläuft – der Geschmack ist klasse.

Jetzt aber erst einmal zum Rezept.

Zutaten:
280 gr. Mehl
30 gr. Kakao
120 gr. Puderzucker
¼ TL Backpulver
1 Prise Salz
200 gr. Butter, kalt
1 Ei

200 gr. Zucker
150 gr. Sahne
2-3 Prisen Salz – je nach Geschmack
2 EL Wasser

200 gr. Kuvertüre (geschmolzen und leicht abgekühlt)

20 – 30 gr. getrocknete, gehackte Himbeeren

Ihr benötigt des Weiteren:
Backbleche mit Backpapier
Großen Topf (für das Karamell)
Ein Messer – ich: Pizzaschneider
Ofen auf 180°C (Ober-/Unterhitze) vorheizen
Zwei Spritzbeutel für die Füllung und Deko

Herstellung:
Für den Teig zuerst die trockenen Zutaten (Mehl, Kakao, Puderzucker, Backpulver, Salz) in einer Schüssel vermischen.

Die Butter in kleinen Würfeln und das Ei dazugeben.

Mit dem Mixer (Knethaken) zu einem Teig vermischen – zum Schluss mit den Händen kurz kneten, eine Kugel formen und platt drücken. In Frischhaltefolie zwei Stunden im Kühlschrank ruhen lassen.

In der Zwischenzeit den Karamell herstellen.
Gebt den Zucker mit ein bisschen (2 EL) Wasser in einen großen, hohen Topf. Bei mittlerer Temperatur schön langsam köcheln lassen und den Zucker goldbraun werden lassen. Das kann etwas dauern, aber bei zu hoher Hitze besteht die Gefahr, dass euch der Zucker komplett verbrennt.
Ist der Zuckersirup schön goldbraun, gebt ihr die Sahne dazu und reduziert die Hitze.
Das wird ein wildes Geblubbere – und heiß ist die ganze Geschichte auch – also Vorsicht!!!!! Das ist auch der Grund für einen großen hohen Topf!!!!!
Lasst alles unter ständigem Rühren schön einköcheln (1-2 Minuten). Die Farbe sollte wieder schön goldbraun (karamell) sein. Zum Abschluss das Salz dazu und nochmal umrühren. Füllt den Karamell in eine Schüssel um und lasst ihn abkühlen.
Erst wenn er dann nicht mehr zu heiß ist, füllt ihr ihn in einen Spritzbeutel und lasst ihn weiter abkühlen.

In der Abkühlphase könnt ihr dann die Plätzchen backen. Den Teig schön dünn ausrollen und jetzt habt ihr wieder die Wahl was die Form angeht. Wichtig ist nur, dass ihr immer ein Paar habt, das zusammen passt. Ich habe mit einem Pizzaroller Quadrate ausgeschnitten und diese diagonal geteilt. So hatte ich immer ein passendes Pärchen auf dem Blech. Natürlich gehen auch Herzen, Rentiere etc.

Backt die Plätzchen dann bei 180°C (Ober-/Unterhitze) ca. 10 Minuten. Habt ihr dicker ausgerollt evtl. etwas länger. Lasst die Plätzchen dann auskühlen.

Ihr habt jetzt eure Plätzchen und das Karamell. Fehlt noch die Kuvertüre. Die solltet ihr jetzt langsam über einem Wasserbad schmelzen und auch in einen Spritzbeutel füllen.

Das Karamell sollte jetzt abgekühlt und angedickt sein. Macht vorsichtshalber eine Probe. Sollte es gar nicht klappen müsst ihr schlimmstenfalls nochmal anfangen.

Alternativ habe ich mir gedacht – ich hätte auch eine Karamell-Buttercreme daraus machen können. Dafür hätte ich so 150 gr. Butter und genauso viel Puderzucker genommen und in der Maschine hell aufgeschlagen. Dann nach und nach die abgekühlte Karamellcreme dazugegeben und weiter geschlagen, bis ich eine schöne Buttercreme habe. Wie gesagt, das wäre auch eine Möglichkeit.

Zurück zum Rezept:

Gebt auf die eine Hälfte der Plätzchen die Karamellsoße, dann legt das Gegenstück darauf. Über das fertige Plätzchen dann die Schokolade und darauf dann die getrockneten, gehackten Himbeeren.

Jetzt wünsche ich euch allen noch viel Spaß beim Nachbacken und eine besinnliche Adventszeit.
Grüßle
Robby(licious)

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