Schoko Frischkäse Schnitten (Käsekuchenbrownies)

Erinnert ihr euch noch an mich? Und an meinen Backblog?
Die letzten Monate war es hier ziemlich ruhig. Ganz im Gegensatz zu meinem Leben.
Letztes Jahr im Herbst habe ich an einem Basis-Modellierkurs teilgenommen. Bei niemand geringerem als der wunderbaren Bettina Schliephake-Burchardt. Denjenigen unter euch, die regelmäßig Backsendungen ansehen ist sie auch als „Betty“ und Jurorin bei „Das große Backen“ (inklusive dem Promi-Spezial) bekannt.
Der Kurs war ausschlaggebend dafür, dass ich auch meine Freude am Modellieren entdeckte.
Es folgten mehrere Kurse unter anderem bei Silvia Breitinger und Romy Mayer.
In der Zwischenzeit habe ich unter anderem gelernt, wie man Rosen aus Blütenpaste herstellt. Kleine Figuren modelliert. Oder Tipps und Tricks für die Herstellung einer „Naked Cake“, um nur wenige Beispiele zu nennen. Vor kurzem erst war ich auf einem Kurs für eine dreistöckige Hochzeitstorte.
Ihr seht, ich war nicht faul!
Und wie es halt so ist, wenn man etwas Neues lernt, will man das Gelernte natürlich auch anwenden. Also habe ich die freien Wochenenden auch dazu genutzt Rosen, Einhörner, kleine Püppchen herzustellen. Die mehr oder weniger gelungenen Werke werde ich dann mal separat auf meiner Facebookseite (den Link findet ihr hier auf der rechten Seite) hochladen.
Nichtsdestotrotz habe ich natürlich auch immer mal wieder gebacken. Allerdings eher um neue Rezepte auszutesten, bisschen zu experimentieren.
Heute zeige ich euch ein nettes, einfaches Rezept.
Der Boden ist lecker schokoladig und oben drauf eine feine, cremige Schicht.
Ich hoffe, euch gefällt das Rezept und ich backt es auch nach.
Und hier geht es schon los.
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Schokomousse-Brombeer-Tarte (für Schokoliebhaber)

Wie oft lese ich, dass Schokolade immer hilft. Naja – eigentlich lese ich das jedes Mal, wenn ich ein Rezept mit mehr oder weniger viel Schokolade durchlese.
Dagegen kann man auch nichts sagen, schließlich finde ich ja auch, dass es stimmt.

Es gibt Unmengen an tollen Rezepten und ich freue mich, dass ich euch heute wieder ein kleines, feines Rezept vorstellen kann, in dem eine Portion Schokolade verarbeitet wird. Dazu kommt noch ein Hauch von Espresso und die leichte Säure von Brombeeren.
Einhundert Gramm Schokolade hört sich vielleicht nicht viel an, doch man schmeckt sie durch und durch.

Ja, auch dieses Mal verarbeite ich noch Brombeeren vom letzten Sommer. Allerdings sind das jetzt die letzten, die ich noch eingefroren hatte.
Wie schon in den anderen Rezepten kann ich es auch hier nur wiederholen, dass das die beste Entscheidung letzten Sommer war.
Einfach die Schalen – ja, so wie ich sie auf dem Wochenmarkt gekauft hatte – inklusive der Papiertüte, in der sie verpackt waren, eingefroren.

Dazu kommt noch die herrlich lockere Schokoladenmousse. Durch das Unterheben von geschlagenem Eiweiß bekommt ihr eine puddingartige Konsistenz.
Das wiederum hat zur Folge, dass ihr wirklich Geduld braucht, bis ihr sie anschneiden könnt.
Denn allein mit dem Abkühlen ist es nicht getan. Die Erfahrung hat gezeigt, dass die Tarte nach einer Nacht im Kühlschrank perfekt zum Anschneiden ist.
Also prima, um für den Folgetag einen Kuchen vorzubereiten.
Und hier geht es schon zum Rezept:
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No-Bake Mascarpone-Schoko-Kuchen (mit gefrorenen Himbeeren)

Und da waren sie wieder, meine drei Probleme. Das wird jetzt kein fröhliches Zitate-Raten, ich verrate es euch gleich: das stammt aus „Otto – der Film“. Die drei Probleme im Film waren zu Beginn „Kein Job. Kein Geld. Keine Ahnung wie es weiter gehen soll.“. Für eine seichte Komödie ziemlich tiefgründig und für Betroffene gar nicht lustig. Dagegen sind meine drei Probleme, wenn ich sie überhaupt so nennen darf, eher Luxusprobleme: Zutaten, Zeit, Idee.

Die drei stehen in direktem Zusammenhang. Fehlt die Zutat, nutzt euch die beste Idee nichts. Habt ihr nur eine Stunde, dann ist eine Backzeit von 70 Minuten…naja, zu lang! Und habt ihr viel Zeit aber keine Ideen, ihr seht schon, der Kreis schließt sich.

Dieses Mal habe ich nicht auf ein altbekanntes Rezept zurückgegriffen, sondern einfach nur improvisiert. Die Idee kam mit den Zutaten und Zeit hatte ich an dem Samstag genügend. Wobei gleich klar war, dass ich einen No-Bake-Kuchen machen wollte. Beim Improvisieren hatte ich in der Vergangenheit immer meine Probleme mit der Backzeit/Backtemperatur. Dieses Mal wollte ich dieses Risiko einfach umgehen.

Herausgekommen ist ein schokoleckerer Cremekuchen – in dem auch noch fast frisches Obst ist. Ich habe tatsächlich im letzten Sommer Himbeeren und Brombeeren eingefroren. Die hüte ich seitdem wie meinen Augapfel. Beinahe wären sie vor ein paar Tagen einem Smoothie zum Opfer gefallen. Da konnte ich gerade noch sagen: „Damit wollte ich ja eigentlich nen Kuchen machen.“. Die Beeren waren gerettet, aber jetzt war ich am Zug. Und dann stehe ich vor Kühlschrank und Vorratsschrank und überlege.

Mal was anderes: Ich weiß ja nicht, wie ihr einkauft. Bei mir steht immer im Vordergrund, dass ja nichts ausgeht. Aus dem Grund tendiere ich eher zu zwei Tuben Zahncreme als nur eine zu nehmen – meistens nehme ich drei (verschiedene). Wenn ich ein Backprojekt habe ist das noch schlimmer. Vor allem, wenn ich etwas Neues ausprobiere. Es könnte ja was schief gehen. Was machst du, wenn dir der Quark runterfällt. Kauf lieber noch eine Packung mehr. OK – drei brauchst du fürs Rezept – drei weitere, falls es in die Hose geht und eine, falls dir eine der anderen sechs runterfällt. Super – ich kaufe sieben Quark.

Keine Sorge, der Quark wird nie schlecht – aber oft ist es halt so, dass ich dann auf einmal vier Packungen Quark übrig hab, weil alles geklappt hat.

So muss es auch bei der Mascarpone gewesen sein. Oder hab ich die einfach mal so eingekauft, ohne zu wissen, was ich damit machen will. Das würde mir auch gleichsehen.

Doch kommt es jetzt nicht auf das Warum an, sondern darauf, dass ich daraus etwas Leckeres machen möchte.

Und ich kann euch versichern, es ist etwas Leckeres herausgekommen. Wer jetzt noch möchte, kann gerne weiterlesen und sich das Rezept mal ansehen. Ich hoffe, ich finde viele NachahmerInnen.

Hier geht es dann zum Rezept:

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Brownies (mit Kinderschokolade und Orange)

Das Tolle an einem Grundrezept ist, dass man – hat man es einmal gefunden – es prima abwandeln kann.

Kann sein, dass der Kuchen dann von Außen vielleicht genauso aussieht wie der, den ihr letztes Mal mitgebracht habt. Aber innen drin versteckt sich dann die eine oder andere geschmackliche und/oder optische Überraschung.

So geht es mir mit diesem Brownie-Rezept. Das allein reicht eigentlich schon um die tägliche Dosis Schokolade mit einem kleinen Stück abzudecken. An Wochenenden wie diesen, an denen grau in grau die Schneeflöckchen vom Himmel fallen, gerne auch ein zweites Stück.

Zur Zeit ist es so, dass mir gefühlt immer mehr Rezepte auffallen, in denen Fertigprodukte auf die ein oder andere Art und Weise wieder „aufgebrochen“ werden und eingearbeitet werden. Sei es der No-Bake-Keksboden aus Oreo-Keksen, oder beispielsweise die „Raffaello-Torte“. Ich bin jetzt nicht gerade ein Fan davon, doch ab und zu – und heute ist es wieder soweit – passt es doch ganz gut und ist auch praktisch.

Die Kinderschokolade hatte ich mit reingepackt, da ich die Brownies auch meinem kleinen Neffen mitbringen wollte. Und der ist gerade in „diesem Alter“ in dem einfach alles nicht gut genug ist – bzw. er isst einfach nur ganz bestimmte Sachen. Und wenn er etwas Süßes isst – dann Kinderschokolade.

Dazu kommt noch ein Hauch von Orange – wirklich nur ein Hauch. Ich hab die Orange vielleicht vier mal über die Reibe gezogen. Es war grob geschätzt gerade einmal ein Teelöffel voll. Ganz wichtig ist, dass ihr nur die Haut erwischt – ohne das Weiße von der Schale. Dann wird der Geschmack nicht bitter.

So – und jetzt kommt auch schon mein erstes Rezept für dieses Jahr. Ich hoffe, ihr seid alle gut im neuen Jahr angekommen und wünsche euch nur das Beste für 2017.

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Linzer Plätzchen (Zimt Schokolade Pflaumenmuß)

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Der zweite Streich meiner diesjährigen Weihnachtsbäckerei. Und dann ist heute auch noch der 1. Advent – das Timing hätte nicht besser sein können. Kurz die Augen schließen, Luft holen. Die erste Kerze anzünden und innehalten. Etwas Geschwindigkeit rausnehmen und nicht immer von einem Extrem zum nächsten hetzen. Das versuche ich heute mal. Aber erst schreibe ich den Bericht noch fertig!

Zimt, Schokolade, Pflaumenmuß. Die Kombination passt aber sowas von genial zu Weihnachten. Ich musste dieses Rezept einfach nachbacken. Kam es von einer Freundin, die es schon einmal gemacht hatte doch direkt zu mir. Die Quelle ist ein Rezept von Chefkoch.de. Ja, da gibt es auch unter den vielen – sagen wir mal unbrauchbaren – Rezepten auch viele, die ich in dieser Form noch nicht kannte. Also vielen Dank an die Verfasserin (ich gehe mal davon aus, dass es eine Frau ist) „chiara“. Ich habe, was die Angaben angeht, kleine Dinge abgeändert. Also nicht wundern, dass es nicht 100%ig mit dem ursprünglichen Rezept übereinstimmt. Aber ich mag z.Bsp. einfach keine Umluft beim Plätzchenbacken – oder beim Backen überhaupt –  außer es muss unbedingt sein.

Bevor ich am nächsten Wochenende an meinem diesjährigen Männerbacktag an den Start gehe, bin ich froh, dass ich es noch geschafft habe, diesen Bericht zu schreiben. Wie jedes Jahr in der Vorweihnachtszeit, möchte man ja noch das Eine oder Andere erledigen. Ohne zu viele Altlasten in das neue Jahr starten. Doch ein Blick auf den Kalender verrät auch, dass wir bei diesem arbeitgeberfreundlichen Jahresende genug Zeit haben, um alles zu erledigen. Die wichtigen Feiertage fallen dieses Jahr so günstig auf ein Wochenende. Ich meinte natürlich „ungünstig“.

Und trotzdem fehlt einem die Zeit an allen Ecken und Enden. Doch in diesem Jahr habe ich zumindest mit der Weihnachtsbäckerei so früh angefangen, dass ich, was das Thema angeht, nicht ins Schwimmen komme. Da blieb sogar Zeit an diesem Wochenende von den drei gebackenen Sorten zwei schon als Nachschub gebacken zu haben. JA – innerhalb weniger Tage waren zwei Sorten schon dermaßen leergegrast, dass ich kurzerhand einfach nachgebacken habe. DAS war neu dieses Jahr. Ist wohl der Nachteil, wenn man früher anfängt – dann hat man auch länger Zeit zum Naschen, hehe.

Jetzt geht es auch schon zum Rezept. Es ist von der Schwierigkeit her sehr leicht. Nicht viele Zutaten, Teig und Verzierung sind schnell gemacht. Also genau das Richtige für die Vorweihnachtszeit.

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Whoopies (Schoko Himbeere) – Zweiter Blog-Geburtstag

WHOOPIES – sehen aus wie überdimensionale Macarons. So war zumindest mein Gedanke, als ich sie zum ersten Mal gesehen habe. Das war vor ein paar Jahren. Damals waren sie gerade der Mega-Trend in den Backstuben der USA und der Trend begann, nach Europa herüber zu schwappen. Jedoch waren sie von mir gesehen und wieder vergessen. Bis ich sie vor einiger Zeit auf Pinterest erneut gesehen habe.

UND – es ist der zweite Jahrestag meines Blogs. Das vergangene Jahr war jetzt nicht eine Fahrt in der Achterbahn mit vielen Loopings und steilen Aufs und Abs. Doch auch nicht eine Fahrt in so einem drolligen Fahrgeschäft für Kinder, bei denen man in verniedlichten Bienen oder Elefanten sitzt und sich im Kreis dreht. Nein – das zurückliegende Jahr war eher die „Wilde Maus“. Kennt ihr das? Man fährt ziemlich schnell geradeaus und dann haut es einen um eine 90° Kurve – ohne, dass man merklich an Geschwindigkeit verliert. Holt dann Schwung in einem kleinen Tal und Zack – die nächste 90° Kurve – aber dieses Mal in die andere Richtung. Genau so fühlte sich das vergangene Jahr an. Gefühlt hatte ich bis auf unseren 10-tägigen Sommerurlaub auf Ibiza keine Pause. Privat und beruflich gab es ein paar Dinge, die jetzt nicht die großartigen Herausforderungen darstellten. Nichtsdestotrotz wurde es nie langweilig. Freunde kauften Häuser, ich hab mich bei „Das große Backen“ beworben, diverse Torten/Cupcake/Macaron-Kurse durfte ich besuchen. Abstecher nach Hamburg/Berlin/Mallorca. Betriebsprüfung durch das Finanzamt – heftig und zum Glück wieder vorbei. Und dann waren da noch Höhepunkte wie Konzertbesuche (Joris, Gregor Meyle um nur zwei zu nennen), ein Varieté-Besuch zum Jahresausklang, Open-Air-Kino und diverse Kino-Highlights. Unterm Strich also ein solides, durchwachsenes Blog-Jahr.

BLOGGEBURTSTAG – manche feiern ihn mit einer Aktion. Das kann ich leider nicht stemmen. Ich kann nur erahnen, wieviel Zeit und Aufwand so eine Blog-Aktion mit sich bringt. Da bewundere ich immer wieder meine Blogger Kolleginnen und Kollegen, die es immer wieder schaffen, auch das unter einen Hut zu bekommen. Es sei mir hoffentlich verziehen, dass ich euch „nur“ mit einem kleinen Rezept Danke sage. Danke für eure lieben Kommentare, Danke für euer Interesse an meinem Blog und Danke für die zum Glück fast immer positive Kritik.

Diese vielen DANKE kommen von Herzen und ich werde euch auch im nächsten Blogger-Jahr weiter mit hoffentlich leckeren und „backbaren“ Rezepten versorgen.

Und nun zur Hauptattraktion – dem Rezept.

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Brownies (mit hellem Überzug)

Gerade ist mein kleiner Back-Vorratsschrank richtig gut gefüllt. Und zwar ohne schlechtem Gewissen.

Meine Nichte hat sich wieder zu einem Onkel-Back-Tag angemeldet. Ein Tag vor Muttertag. DAS konnte ich mir natürlich nicht entgehen lassen.

Um alle Eventualitäten abzudecken, habe ich natürlich von allen Backzutaten, die man eventuell brauchen könnte – das Dreifache eingekauft. Ihr stimmt mir hoffentlich zu, dass alles andere unverantwortlich gewesen wäre!!!!! Bitte!!!!!

Wie es sich für eine liebe Tochter gehört, hat sie sich auch bei ihrer Mutter erkundigt, was ihr denn so gefallen würde – und als Antwort kam „Tartelettes“. Hä – Wie – Wo? Warum Tartelettes und der Beitrag heißt Brownies? Nun ja – eigentlich weiß ich gar nicht, wie ich jetzt die Kurve bekomme und euch von der Einführung mit meiner Nichte zur Abwandlung meines Brownies-Rezeptes bringe.

Es gibt bestimmt einen Trick dafür – aber der ist mir unbekannt. Darum gibt es jetzt einfach einen harten Schnitt und es folgt eine holprige bzw. nicht vorhandene Überleitung.

Die letzten drei Beiträge waren Torten. Das hat jetzt ein Ende, ein schokoladiges Ende. Ein Ende ohne viel Aufsehens aber dafür mit jeder Menge Geschmack.

Meine Standard-Brownies haben es mir ja schon seit Längerem angetan. Von meiner Hüfte sind sie schon lange nicht mehr wegzudenken. Doch was wäre die gemeine Backküche, wenn es keine Abwandlungen, Abwechslungen und Neuerungen gäbe. Richtig – ziemlich langweilig.

Aus dem Grund habe ich den letzten Feiertag einfach dazu genutzt, das wohlbekannte Rezept an der ein oder anderen Stelle abzuändern. Und da mein Vorratsschrank ja bekanntermaßen gut gefüllt ist (och – war das jetzt der Bogen zum Vorgeplänkel, der einen guten Beitrag ausmacht?), konnte ich aus dem Vollen schöpfen.

Und hier geht es weiter mit dem abgewandelten Rezept – viel Spaß.

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