Brownies (mit Kinderschokolade und Orange)

Das Tolle an einem Grundrezept ist, dass man – hat man es einmal gefunden – es prima abwandeln kann.

Kann sein, dass der Kuchen dann von Außen vielleicht genauso aussieht wie der, den ihr letztes Mal mitgebracht habt. Aber innen drin versteckt sich dann die eine oder andere geschmackliche und/oder optische Überraschung.

So geht es mir mit diesem Brownie-Rezept. Das allein reicht eigentlich schon um die tägliche Dosis Schokolade mit einem kleinen Stück abzudecken. An Wochenenden wie diesen, an denen grau in grau die Schneeflöckchen vom Himmel fallen, gerne auch ein zweites Stück.

Zur Zeit ist es so, dass mir gefühlt immer mehr Rezepte auffallen, in denen Fertigprodukte auf die ein oder andere Art und Weise wieder „aufgebrochen“ werden und eingearbeitet werden. Sei es der No-Bake-Keksboden aus Oreo-Keksen, oder beispielsweise die „Raffaello-Torte“. Ich bin jetzt nicht gerade ein Fan davon, doch ab und zu – und heute ist es wieder soweit – passt es doch ganz gut und ist auch praktisch.

Die Kinderschokolade hatte ich mit reingepackt, da ich die Brownies auch meinem kleinen Neffen mitbringen wollte. Und der ist gerade in „diesem Alter“ in dem einfach alles nicht gut genug ist – bzw. er isst einfach nur ganz bestimmte Sachen. Und wenn er etwas Süßes isst – dann Kinderschokolade.

Dazu kommt noch ein Hauch von Orange – wirklich nur ein Hauch. Ich hab die Orange vielleicht vier mal über die Reibe gezogen. Es war grob geschätzt gerade einmal ein Teelöffel voll. Ganz wichtig ist, dass ihr nur die Haut erwischt – ohne das Weiße von der Schale. Dann wird der Geschmack nicht bitter.

So – und jetzt kommt auch schon mein erstes Rezept für dieses Jahr. Ich hoffe, ihr seid alle gut im neuen Jahr angekommen und wünsche euch nur das Beste für 2017.

Zutaten:
230 gr. Zartbitterschokolade
130 gr. Butter

140 gr. Mehl
1/2 Teelöffel Backpulver
1 Prise Salz

210 gr. Zucker
3 Eier
1 Teelöffel Vanillepulver – oder -paste – oder 1 Päckchen Vanillezucker

100 gr. Kinderschokolade (klein geschnitten)
Abrieb einer Orange (ca. 1 Teelöffel)

Ihr braucht des Weiteren:
Backform (meine 27cm x 22cm) – es geht aber auch jede andere Größe – passt dann eventuell die Mengen an. Ich hab meine mit etwas Backpapier ausgelegt. Das macht das Herausholen um ein Vielfaches einfacher.
Backofen vorgeheizt auf 180°C (Ober-/Unterhitze)

Herstellung:

Zuerst schmelzt ihr die Schokolade und die Butter in einem kleinen Topf auf kleiner Hitze.

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In einer separaten Schüssel vermischt ihr das Mehl mit dem Backpulver und der Prise Salz.

Zerkleinert schon mal die Kinderschokolade und stellt sie zur Seite.

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Den Zucker, die Eier und das Vanillearoma eurer Wahl in einer weiteren Schüssel separat mit dem Handmixer lange mixen und schön schaumig, luftig schlagen. Das Volumen verdoppelt/verdreifacht sich. Lasst euch hierfür wirklich Zeit – oder lasst es eure Küchenmaschine erledigen.

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Gebt zum Schluss den Orangenabrieb dazu und mixt noch einmal gründlich.

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Jetzt kommt die geschmolzene (und etwas abgekühlte) Schokolade/Butter-Mischung dazu. Vermischt das Ganze jetzt mit einem Spatel.

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Siebt jetzt die Mehlmischung darüber und hebt auch das mit dem Spatel unter.

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Und ganz zum Schluss dann noch die Kinderschokolade.

Gebt jetzt alles in eure Backform.

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Dann braucht ihr etwas Fingerspitzengefühl. Bei 180°C haben die Brownies bei mir genau 20 Minuten gebraucht. Da jeder Ofen anders ist, müsst ihr auf jeden Fall die Stäbchenprobe machen.

Brownies sind innen „fudgy“ – der Teig ist auf keinen Fall durchgebacken – aber auch nicht mehr flüssig.

Wenn ihr normalerweise – als Beispiel einen Biskuit – backt, dann sollte das Stäbchen trocken aus dem Teig gezogen werden. In diesem Fall darf/sollte/MUSS das Stäbchen noch feucht sein. Wie gesagt – nicht so, dass noch flüssiger Teig daran hängt. Das kann ich jetzt gerade ganz schlecht beschreiben.

Am besten, wenn ihr denkt: „Ach, der kann noch zwei Minuten drin bleiben, dann ist er fertig.“ DANN raus damit.

Lasst den Teig etwas abkühlen, bevor ihr ihn aus der Backform nehmt. Ist er abgekühlt, dann in Stücke schneiden. Kleiner Tipp: Sollte der unwahrscheinliche Fall eintreten, dass nicht alle Brownies auf einmal gegessen werden, bewahrt sie in einer luftdichten Dose auf. So trocknen sie nicht aus und ihr könnt euch den saftigen Fudgygeschmack noch etwas bewahren.

Und jetzt wünsche ich euch allen viel Spaß beim Nachbacken.

Ganz liebe Grüße

Robby(licious)

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