Erdbeer-Schokomousse-Torte (No Bake)

Wenn man mich zum Essen einlädt und sagt: „Ach, bring einfach ein paar Erdbeeren mit.“, dann bekommt man das hier.

Zumindest war es so bei unserer letzten Essenseinladung. Gleich vorweg – ich muss mich entschuldigen, dass ich kein schönes Kuchen-auf-dem-Teller-Photo habe. Das passiert mir leider immer wieder, wenn das Werk vor Ort verspeist wird. Da denkt man im ersten Moment nicht daran. Und es ist ja auch nicht höflich, wenn man nach dem Anschneiden erst einmal Bilder macht.

Zu meiner Verteidigung muss ich sagen, dass ich zusätzlich zum Kuchen auch noch eine Schale Erdbeeren mitgenommen habe. Einfach sicherheitshalber. Falls das mit den Erdbeeren ernst gemeint war, dachte ich.

Das hat zum Einen natürlich für Lacher gesorgt – schließlich standen somit alle vor der Wahl, die Erdbeeren pur oder „versteckt im Kuchen“ zu essen.

War ja aber klar, dass alle dann ein Stück des Kuchens gegessen haben. Das freut einen natürlich, zumal ich den Kuchen zum ersten Mal gemacht habe und in solchen Fällen immer auf das Feedback gespannt bin.

Der Abschluss des Kuchens (siehe unten) wurde als etwas zu mächtig empfunden. Das habe ich in der Zutatenliste erst einmal nicht berücksichtigt. Das Rezept ist so, wie ich den Kuchen gemacht habe. Allerdings könnt ihr (und das habe ich in den Beschreibung dann berücksichtigt) die Zutaten für den Abschluss nach unten korrigieren und bekommt somit eine nicht so dicke Schicht Ganache als Abschluss.

Oder ihr lasst den Abschluss einfach ganz weg. Das bleibt natürlich euch überlassen.

Insgesamt ist die Erdbeer-Schokolade-Kombination im Vordergrund. Die ist unschlagbar. Dazu noch der herrliche Oreo-Keksboden. Ich hatte auf jeden Fall Spaß bei der Herstellung und auch beim Verzehr.

Ich hoffe, euch gefällt das Rezept genauso. Und hier geht es auch schon weiter.

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Erdbeer-Rhabarber-Kuchen (mit Joghurt)

Das schöne an den Jahreszeiten ist, dass man sich schon im Vorfeld auf manche Dinge freuen kann.

So freue ich mich wirklich jedes Jahr aufs Neue auf die Kombination von Erdbeeren mit Rhabarber. Die herrlich süßen Erdbeeren und dazu der saure Rhabarber. Ich bin auch einer, der es liebt, wenn die Nase schwitzt beim Rhabarberkompott-Essen.

Am Samstag war es dann wieder soweit. Unser bevorzugter Obst- und Gemüsestand (und noch viel mehr) hatte ein wahres Meer an Erdbeeren aufgebaut. Daneben die mächtigen Rhabarberstangen.

Einzukaufen früh morgens mit Hunger ist nicht die beste Wahl, da kaufe ich grundsätzlich immer zu viel ein. Zumindest gefühlt zuviel. Da wir es immer wieder schaffen, alles zu verarbeiten und nichts weg zu schmeißen. Dafür gibt es bei uns den inoffiziellen Reste-Freitag. Alles, was da noch vom Wocheneinkauf im Kühlschrank ist wird verarbeitet.

Und mit verarbeitet meine ich nicht, dass wir die Reste sinnlos in uns rein stopfen. Ofengemüse lieben wir beide. Und dadurch, dass man ja keinen Einfluss hat, was übrig bleibt, kommen da auch oft spannende Kombinationen heraus.
Beeren können ohne Probleme eingefroren werden. Schon des Öfteren war ich froh, ein paar eingefrorene Himbeeren zu haben. Die sind für spontane Muffins Gold wert.

Diesen Samstag packte ich zu den Erdbeeren also drei Stangen Rhabarber. Es sollte ja für dieses Rezept reichen, wäre ja fatal, wenn sich bei dem Vorbereiten der Zutaten herausstellt, dass ich zu wenig davon gekauft hatte. Doch lasst euch gesagt sein – drei Stangen sind eineinhalb zu viel – zumindest bei der Größe.

Da im Teig Joghurt mit verarbeitet ist, ist der Kuchen nach dem Backen und Auskühlen richtig saftig. Und jetzt wünsche ich euch viel Spaß bei dem Rezept.

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Tartes und Tartelettes (Onkel-Back-Tag)

Wenn die 13-jährige Nichte einen Back-Tag mit ihrem Onkel, einer Übernachtungsparty bei einer Freundin vorzieht, dann hat man, denke ich mal, als Onkel alles richtig gemacht.
Der Onkel-Back-Tag ist bei uns keine feste Institution, auch bin ich nicht die treibende Kraft dahinter. Doch ihr könnt euch denken, dass ich der Letzte bin, der nein sagt, wenn meine liebe Nichte an meiner Bäckertür klopft.

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Dazu kam noch, dass sich für das Wochenende Besuch aus Berlin angemeldet hatte. Das Brautpaar, für das ich meine erste Hochzeitstorte machen durfte, feierte den ersten Hochzeitstag und machte auf der Durchfahrt einen Halt für zwei Tage. So konnte ich gleich mehrere Fliegen mit einer Klappe schlagen.

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Und als meine Schwester dann meinte, sie würde sich zum Muttertag kleine Tartelettes wünschen, war ich begeistert. Konnte ich doch so nochmal meine Crème Pâtissière machen. Die hatte ich während dem letzten Probebacken zum ersten Mal gemacht und war sofort Feuer und Flamme. Sie schmeckt ordentlich nach Vanille und hat eine wunderbar cremige Konsistenz. Und dann ist sie auch noch vielseitig einsetzbar. Entweder pur, wie bei mir heute, unter frischen Früchten. Oder weiter verarbeitet mit Butter zu einer Buttercreme. Oder in einem Kuchen als cremige Schicht – sie kann auch mit gebacken werden ohne den Geschmack zu verlieren.

Um allen gerecht zu werden, mussten also Tartelettes für meine Schwester und Tartes für den Besuch hergestellt werden.

Insgesamt haben wir 8 Tartelettes (4 x 10 cm und 4 x 12 cm) und zwei Tartes (jeweils 20 cm) gebacken und gefüllt. Es war dann auch nur noch ein bisschen Mürbeteig und Crème übrig. Vom dunklen Mürbeteig haben wir den größten Teil für die 4 x 12 cm Tartelettes verwendet und den Rest zu einer marmorierten Tarte verarbeitet.

Wenn ihr es einrichten könnt, macht die Mürbeteig-Formen, den Karamell und die Crème am Vortag. Dann kann alles auch schön abkühlen. Bei uns hat zwar alles wunderbar geklappt, aber es war immer ein Abwägen, ob der Boden, die Crème oder der Karamell eventuell doch noch zu warm sind.

Und jetzt möchte ich euch auch nicht länger auf die Folter spannen – hier geht es weiter mit dem Rezept.

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Ombretorte 2.0 (süßer, aufwändiger, castingerprobt)

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Manche von euch werden sich schon gewundert haben, warum ich schon seit vier Wochen nichts mehr veröffentlicht habe. Nun – heute werde ich euch ausführlich (ob ihr wollt oder nicht) über die letzten Tage und Wochen berichten.

Um Ostern hatte ich mich bei der SAT1-Show „Das große Backen“ beworben. Das allein ist natürlich kein Grund, mit dem normalen Leben nicht weiter zu machen, doch ich habe tatsächlich ein paar Tage später DEN Anruf bekommen und wurde zum Casting nach München eingeladen. Und nach dem Anruf war erst einmal nichts mehr wie vorher.

Da das eher eine Spontanbewerbung war (letztes Jahr drohte mir noch eine Freundin, sie würde mich anmelden), wurde mir das Ausmaß auch erst nach dem Anruf bewusst. Zumal der Ablauf vorsieht, dass man zuerst sein „Meisterstück“ mitbringen und vor einer ersten Jury bestehen muss. Doch was sollte ich präsentieren? Wie die 270 Kilometer überstehen? Bis hin zu „Was ziehe ich an?“ und „Hält mein Herz das aus?“.

Nachdem ich mich dann wieder (zumindest etwas) beruhigt habe, habe ich mir erst einmal die sogenannten „First Look“-Videos aus den vergangenen Staffeln angesehen. Da sah man die zukünftigen KandidatInnen, wie sie sich beim Casting präsentiert haben und was sie mitgebracht haben. Das beruhigte mich erst einmal, da einige nicht die super-duper-motivlastigen Torten vorzeigten. So habe ich mich entschlossen (nach einem kleinen Umweg über Tartelettes) eine Erdbeer-Quark-Haselnuss-Biskuit-Torte zu machen. Im Ombré-Look – ähnlich wie HIER – mit ein paar geschmacklichen und optischen Änderungen.

Allerdings habe ich das nicht alleine entschieden. Ein Dank hier an meine familiäre Jury, die aus zwei unterschiedlichen Torten auswählen konnte. Und wenn ich schon beim Bedanken bin – DANKE an meinen lieben Mann. Er wurde regelmäßig aus der Küche verbannt – musste meine Aufgeregtheit teilen und auch die kleinen Niederlagen. Danke auch an alle DaumendrückerInnen und mentale UnterstützerInnen.

Zurück zum Thema: Wie gesagt – das Casting sah vor, dass man zuerst sein mitgebrachtes Meisterstück präsentiert, etwas dazu erzählt und das war es dann auch. Die Jury wählt dann diejenigen aus, die eine Runde weiter kommen. In der nächsten Runde wird dann gebacken und ein Kamerainterview geführt. Gleich vorweg – ich habe es nicht in diese nächste Runde geschafft. Insgesamt waren 31 BewerberInnen beim Casting in München – mit mir vier Männer – und 20 davon kamen in die nächste Runde. Und was soll ich sagen – die anderen drei Männer kamen weiter. Was unterm Strich auch wirklich kein Wunder war. Hätte man die vier Torten nebeneinander gestellte wäre meine schon ziemlich abgeschmiert. Zwei der Torten waren sehr aufwändige Motivtorten und eine wohl geschmacklich sehr gute Prinzregententorte. Dazu kommt natürlich auch noch der Faktor, dass für die Sendung bestimmte Typen gecastet werden. Alles in allem bin ich dann wohl durchs Raster gefallen.

Insgesamt war es eine ganz tolle Erfahrung und ich habe viele liebe BackkollegInnen getroffen. Und ich gehe davon aus, dass ich ein paar davon auch im Fernsehen wiedersehen werde. Vielleich bin ich ja auch in dem ein oder anderen Filmschnipsel zu sehen – denn beim Casting wurde schon ordentlich gefilmt. Dazu noch das sehr nette Team, das das Casting organisiert hat.

Auch wenn ich es nicht in die nächste Runde geschafft habe, hat die Vorbereitungszeit extrem viel Spaß gemacht – und jetzt kommt die zweite Seite der Medaille. Durch das Testbacken habe ich einige neue Dinge ausprobieren können. Zum Beispiel das selbst hergestellte Sahnekaramell (wie in dieser Torte verarbeitet), oder meine erste Crème pâtissière (Konditorencreme). Auch die leichte *hüstel* Buttercreme aus Swiss Meringue war für mich Neuland.

Als Hobby-Bäcker kommt man ja nicht oft in die Verlegenheit, am laufenden Band zu backen. Was ich in den letzten zwei Wochen vor dem Casting erfahren durfte ist, dass auch hier der Uralt-Spruch „Übung macht den Meister“ voll und ganz zutrifft. Ich hatte mir für die Herstellung den Freitag frei genommen. Doch das Herstellen der Böden und der Füllung ging mir extrem routiniert von der Hand, dass die Zeit mehr als ausreichend war. Abgesehen von der Tatsache, dass mein Blutdruck während der ganzen Zeit wahrscheinlich jenseits aller gesunden Werte war!!!!!

Nun aber genug der Vorrede – hier das Rezept meiner Torte:

STOP – eines noch – im Beitrag fehlen an der einen oder anderen Stelle Bilder (vor allem bei der Buttercreme). Dies ist einzig und allein meiner Nervosität zuzuschreiben. Bei nächster Gelegenheit werde ich diese nachliefern und hier einsetzen. Zumindest gehe ich davon aus, dass ich diese Torte nicht das letzte Mal gemacht habe.

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Ombretorte mit Frischkäse-Quark-Füllung und Haselnussbiskuit

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Seitdem ich mein Standard-Biskuit-Rezept abgewandelt habe und ein Teil des Mehls durch gemahlene Haselnüsse ersetzt habe, bin ich total begeistert. Jetzt muss ich nur aufpassen, dass ich nicht nur noch diesen Kuchenboden backe.

Wenn ich zurück denke, hatte ich immer großen Respekt vor der Herstellung eines Biskuit-Bodens. Ich war eigentlich immer eher der Rührkuchen-Typ. Alle Zutaten schön aufgestellt und eine nach der anderen in eine große Schüssel geben und gut mixen – fertig.

Diese Phase endete jedoch spätestens in dem Moment, in dem ich mit dem Probebacken meiner ersten Hochzeitstorte begonnen habe. Während der Recherchezeit fiel mir dann ja mein Standard-Rezept in den Schoß und das behalte ich auch weiterhin bei. Kurz und gut – der Respekt vor der Biskuit-Masse ist verflogen und so hatte ich auch keine Bedenken bei der Abwandlung.

Das Gute an der ganzen Sache ist für mich immer, wenn ich in allen Bereichen sicher bin was die Herstellung angeht, dann darf auch einmal experimentiert werden bzw. mal etwas Neues ausprobiert werden.

Und weil ich noch nie eine Torte im Ombre-Look gemacht habe, fand ich, dass das ein guter Zeitpunkt für so eine Torte wäre.

Hinter dieser Torte steckt auch dieses Mal wieder ein Anlass.

Die Einladung kam ganz pragmatisch telefonisch und mein lieber Schatz meinte nur: „Du, nächsten Sonntag hat meine Tante Geburtstag, sie hat uns eingeladen, wir sollen vorbeikommen, kommst du auch mit?“. Das hörte sich erst einmal nach einem ganz normalen Sonntag mit Mittagessen, Kaffee und Kuchen an. Also essen und nix tun – genau mein Ding. Doch wie sich herausstellen sollte war es nicht irgendein Geburtstag – sondern ein 70er. Allerdings wollte sie tatsächlich nicht groß feiern. Dass ich einen Kuchen (oder etwas Süßes) mitbringen sollte war klar – aber zu einem 70er wollte ich keines meiner Standard-Rezepte machen.

Am Vortag habe ich die Torte hergestellt inklusive Biskuit und Füllung und über Nacht im Kühlschrank fest werden lassen. Den Ombre-Look gab es dann am Morgen des Geburtstages. Das hat gerade einmal 30 Minuten gedauert – und das obwohl ich ungeübt bin.

Dieses Mal habe ich mich auch dazu entschieden als Boden einen dünnen Mürbeteig herzustellen. Das gibt dem Ganzen zusätzlich eine gewisse Stabilität. Und es kommt noch eine knusprige Komponente in die Torte.

Das Ergebnis hat sich optisch sehen lassen können und die liebe Tante (inklusive Gäste) war auch total begeistert.

Und ja – ich konnte nicht widerstehen. Als ich die Erdbeeren auf dem Wochenmarkt gesehen habe war es passiert. Letzte Woche konnte ich noch widerstehen – aber dieses Mal nicht. Es ist offensichtlich, dass wir dieses Jahr vier bis sechs Wochen früher dran sind als normal.

Hier geht es dann weiter zum Rezept:

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Erdbeer-Vanille-Pie (Adieu Sommer – Hallo Amaretto)

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Rein gefühlsmäßig habe ich am Wochenende auf dem Wochenmarkt die letzten Erdbeeren gekauft. Damit habe ich auch gleichzeitig mit dem Sommer abgeschlossen. Dieses Jahr hatten wir ja einen Sommer, der sich nicht nur im Kalender bemerkbar machte. Ich möchte mich jetzt nicht über zu hohe Temperaturen beklagen, oder darüber, dass ich in meinem 1.0 Leben ein Büro ohne Klimaanlage habe. Denn wenn ich mich heute beklage, haben wir nächstes Jahr einen verregneten Sommer – und das will doch wirklich niemand.

Mit den letzten Erdbeeren möchte ich noch einmal meiner Vorliebe für jegliche Form von Pies nachgeben. Mir gefällt hier der Fruchtanteil sehr, dazu noch der cremige Vanillepudding, herrlich. Am Ende habt ihr zwei voneinander getrennte Schichten Frucht und Pudding zwischen zwei Schichten aus leckerem Mürbeteig. An der Stelle entschuldige ich mich schon einmal bei allen Ästheten – das mit dem Teiggitter muss ich noch üben.

Geschmacklich abgerundet wird das Ganze noch durch den Amaretto und einen Hauch Zimt. Das sind für mich schon typische Herbst/Winter-Aromen. Die haben bei diesem Abschiedsrezept für mich Sinn gemacht.

Jetzt wünsche ich euch allen viel Spaß beim Rezept und freue mich schon auf einen hoffentlich herrlichen Back-Herbst.

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Erdbeer-Muffins (Onkel-Tag Teil 2)

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Hier ist nun der zweite Teil meines Onkel-Tags mit meiner Nichte, meinem Neffen und meiner Schwester.

Es war ja bekanntermaßen unser erster gemeinsamer Backtag. In Vorbereitung dessen, wusste ich nicht wirklich was auf mich zu kommt. Ich wollte auf jeden Fall lediglich als Beobachter fungieren – was ich auch durchgezogen habe – nur an der einen oder anderen Stelle ein kleiner Hinweis oder Tipp. Auf der anderen Seite hätte es ja theoretisch sein können, dass sie spontan gar keine Lust zum Backen hat und einfach zur Zeit mit ihrem super coolen Onkel (ja das soll ich sein) verbringen möchte. Soll ja vorkommen.

Somit wollte ich auf alles gefasst sein und kaufte so ein, als ob ich ein ganzes Wochenende durchbacken wollte. Vorrätig waren als Früchte Heidelbeeren, Johannisbeeren, Himbeeren und Erdbeeren. Ich hatte auf dem Wochenmarkt einfach willenlos von jeder Sorte eine Schale mitgenommen. Meine Nichte durfte dann entscheiden, ob überhaupt und wenn ja, welche mit in die Muffins kommen. Von den anderen Dingen, die ich eingekauft habe möchte ich an der Stelle nicht berichten – nur so viel: in der Zwischenzeit habe ich auch diese Zutaten in Backwerke umgesetzt.

Gewonnen hat dann die Erdbeere.

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An und für sich keine schlechte Wahl – jedoch (und ihr seht es auch an den Bildern) war dann der Verzehr der Muffins eine kleine Herausforderung. Denn es stellte sich heraus, dass der Teig nicht unbedingt für Erdbeeren geeignet ist. Das Eigengewicht lies sie zu Boden sinken und es wurde etwas unhandlich.

Bisher hatte ich den Teig immer mit Johannisbeeren gemacht – was sehr gut funktioniert. Aber jetzt nicht falsch verstehen – geschmacklich waren sie super. Nur das Essen der kleinen Teilchen an sich war halt nicht unbedingt „muffingerecht“.

Das hat auch unserem Backspaß und vor allem der Motivation meiner Nichte keinen Abbruch getan.

Ich bin schon gespannt, wann ich sie das nächste Mal zum Backtag einladen darf.

Und hier nun das zweite Rezept.

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