Es wird wieder einfach – und lecker – und einfach. Das sind mir ja immer noch die liebsten Rezepte. Das Ergebnis muss stimmen und die Herstellung muss schnell gehen.
Gut – ich muss zugeben – den Biskuit hatte ich eingefroren. Ich musste die restlichen Eier verwerten, die von meinen vielen Backproben für die Hochzeitstorte übrig waren. Und da ich meine neue Liebe – den einfachen Biskuit – so gerne esse, lag es nahe, dass ich auch die Haltbarkeit und Wiederverwendung mal austeste.
Der Biskuit war nach dem Auskühlen in Folie eingepackt im Gefrierfach. Dort lag er jetzt ca. vier Wochen. Wenn man dem Internet trauen kann (ich lass das jetzt mal unkommentiert so stehen!) darf der Biskuit bis zu 6 Monaten im Gefrierfach bleiben. Was den Geschmack und die Konsistenz angeht kann ich nur für den einen Fall jetzt sprechen und ich darf sagen, dass ich keinen Unterschied festgestellt habe. Ich habe ihn am Vortag herausgenommen und im Kühlschrank auftauen lassen. Und die Creme-Füllung ist in der Herstellung wirklich einfach und schnell. Aber seht selbst – hier das Rezept. Viel Spaß dabei.
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Erdbeer-Rhabarber-Creme-Torte (frisch fruchtig fröhlich)
Ohja es ist Erdbeere und Rhabarber Zeit. Dass beide gleichzeitig Saison haben merkt man überall auf dem Markt und auch im Netz anhand der vielen Rezepte. Die herrlichen rot-grünen Stangen und die gut gefüllten Erdbeerkörbchen auf den Wochenmärkten des Landes schreien doch quasi nach einer leckeren Zusammenführung.
Heute stelle ich euch meine Kombination vor in Form einer No-Bake-Torte.
Dass man den Ofen nicht benötig hat auf der einen Seite den Vorteil, dass man nicht warten muss, bis die Torte endlich abgekühlt und verzehrt werden kann – auf der anderen Seite benötigt die Torte ziemlich lange im Kühlschrank, bis sie schnittfest ist. Das macht aus dem Vorteil schon wieder einen Nachteil. Doch auch hier zählt das Ergebnis. Und das ist meiner Meinung nach wunderbar.
Feiner Mandelkuchen (mit Erdbeer-Rhabarber-Kompott)
Beim Stöbern in den Blogs denen ich folge, bin ich über ein Rezept gestolpert, das mich sofort zum Nachbacken animiert hat. Die Liebe Anja Zimtschnegge hat auf ihrem Blog „was gibts denn heute?“ ein Rezept für einen Feinen Mandelkuchen mit Erdbeer-Rhabarber-Kompott veröffentlicht. Allein schon die Bilder laden zum Nachbacken ein.
Der Kuchen ist luftig, saftig und das Kompott passt perfekt dazu. Das Rezept habe ich Schritt für Schritt wie von ihr beschrieben nachgebacken und gekocht. Somit werde ich lediglich ein paar meiner Bilder vom Entstehungsprozess einfügen. Alles andere wurde schon von ihr wunderbar beschrieben. Ich selbst habe lediglich die Sahne weggelassen ^^
Schaut doch mal bei ihr vorbei – da gibt es noch mehr zu entdecken.
Jetzt wünsche ich euch viel Spaß beim Lesen und hoffe, ich konnte euch auch zum Nachbacken begeistern.
Hochzeitstorte (Rezepte der Böden)





Wie in meinem Erfahrungsbericht über meine erste Hochzeitstorte bereits angekündigt, folgen hier erst einmal die Rezepte der verschiedenen Böden.
Geplant ist ein weiterer Bericht über die Ganache, die Füllungen und die Arbeit mit dem Fondant.
Als kleiner zeitlicher Hinweis:
Am ersten Tag habe ich die Böden gebacken und die Ganache hergestellt. Die Böden habe ich noch lauwarm als Ganzes in Folie eingepackt und in den Kühlschrank gelegt. In vielen Rezepten habe ich gelesen, dass dadurch die Böden ihre Feuchtigkeit nicht verlieren, aber durch das Ruhen die Festigkeit bekommen, die man am nächsten Tag für das Teilen dringend benötigt.
Am zweiten Tag vormittags die Füllungen der mittleren und oberen Torte hergestellt, die Böden aufgeschnitten, bestrichen bzw. befüllt und im Kühlschrank ruhen lassen. Sind die Füllungen fest, können die Torten mit Ganache eingestrichen werden und kommen für mindestens zwei Stunden zurück in den Kühlschrank. Am Abend habe ich die Torten mit Fondant eingeschlagen. Das Zusammensetzen und die Dekoration habe ich dann am eigentlichen Festtag gemacht.
Nun zu den Rezepten:
Belgische Waffeln (süßer guten Morgen)
Ein Waffeleisen darf in keinem Haushalt fehlen … das sagte ich mir, als ich in einem Schaufenster mein jetziges Waffeleisen gesehen habe. Man darf davon ausgehen, dass ich mir das eingeredet habe nur um einen Grund zu haben, es zu kaufen. Manchmal ist es halt so – man sieht etwas und meint, man braucht es unbedingt. Dazu noch die verlockenden Fotos von sogenannten Serviervorschlägen und da war es geschehen und ich sagte „Hallo“ zu einem neuen elektrischen Gerät. Und um mir selbst zu beweisen, dass es tatsächlich ein Muss in jedem Haushalt ist habe ich natürlich sofort nach Rezepten für Belgische Waffeln gesucht – wer zweifelt schon die Notwendigkeit eines Waffeleisens an, wenn vor ihm leckere, frisch duftende Waffeln liegen. Also ich nicht.
Das Rezept des Herstellers des Waffeleisens versuchte ich lieber nicht – hatte da schon an anderer Stelle schlechte Erfahrungen gemacht. Spontan fiel mir auch keines meiner Back- und Kochbücher ein, in dem ich so ein Rezept schon mal gesehen hätte. Aber duckduckgo.de ist mein Freund und hat mir einige Treffer angezeigt. Und dass das Internet schnelllebig ist habe ich wieder gemerkt, als ich den Artikel hier verlinken wollte und ihn nicht mehr gefunden habe. Mein Dank geht also an Frau oder Herr Unbekannt im WWW für ein leckeres Waffel-Rezept. Geschmacklich habe ich mich für die Hefe-Variation entschieden – dauert zwar etwas länger durch die Ruhephase – dafür entschädigt meiner Meinung nach der Geschmack. Ich werde demnächst noch ein Rezept mit Joghurt und Backpulver versuchen, das wird auch spannend.
Für heute allerdings hoffe ich, ich konnte euch den Mund wässrig machen und euch auf den Geschmack von Waffeln bringen. Oder auch dazu, eure verschollenen Waffeleisen wieder hervorzuholen. Hier nun das Rezept.
Sachertorte (Original? Schokoklassiker!)
Letzte Woche konnte ich nicht widerstehen und hab mir mein erstes Backzubehör einer namhaften französischen Firma gekauft. Eine Tatin-Form – perfekt für eine Tarte Tatin – allerdings wollte ich ja auf keinen Fall wieder etwas mit Äpfeln machen. Da kam mir der (nachdrückliche) Wunsch eines Freundes nach einer Sachertorte wie gerufen. Also hieß es am Wochenende ran an die Backform und immer fleißig Fotos schießen. Es gibt ja keine offizielle Original-Sacher-Torte. Ist eine ganz interessante Geschichte über die Entstehung und Weiterentwicklung der Torte. Wie sich jetzt herausgestellt hat ist meine Art mit zwei Marmeladenschichten die, wie sie im Hotel Sacher angeboten wird. Daneben gibt es noch die Demel-Variante ohne der mittleren Marmeladenschicht. Hinzu kommen noch viele Abwandlungen mit zusätzlichem Marzipan etc.
Meiner Meinung nach lockert die zusätzliche mittlere Konfitüreschicht die Torte etwas auf. Somit ist diese Art mein persönlicher Favorit – und das Rezept möchte ich euch heute vorstellen.
Für die Torte habe mir auch schön Zeit gelassen und der noch nicht ganz fertigen Torte eine nächtliche Ruhephase gegönnt. Das hat den Vorteil, dass die Marmeladenschicht richtig fest wird und es besteht nicht die Gefahr, dass sie zusammen mit der Schokoladenschicht verschmilzt. Auf jeden Fall hat es der Torte nicht geschadet und dem ausgesprochenen Sachertorten-Fan hat es auch geschmeckt – das war die Hauptsache. Ich würde mich auf jeden Fall freuen, wenn ihr euch auch an diese Torte heranmacht und hoffe, ihr findet an meinem Rezept gefallen.
Apfelstrudel (erster Versuch)
Jetzt werdet ihr bestimmt sagen: „Schon wieder was mit Äpfeln“. Zumindest ging es mir so, als ich den Beitrag angefangen habe und wisst ihr was, ihr habt Recht. Das muss es jetzt gewesen sein – ich kann nur hoffen, dass die Natur mit spielt und bald die ersten leckeren Früchte auf den Marktständen auftauchen, die nicht nach Wasser schmecken. Erinnert ihr euch noch an letztes Jahr? Da hatten wir um diese Jahreszeit schon 20° und saßen im T-Shirt im Biergarten. Aber die größere Herausforderung bei dem Rezept – und das war und ist auch der Hauptgrund warum ich den Strudel angegangen bin – war es, den Teig für den Strudel „zu ziehen“. Rezepte gibt es ja wie Sand am Meer und ich hab einfach das einer lieben Freundin genommen. Musste aber nach Rückfrage feststellen, dass das Rezept genau ein Mal zum Einsatz kam und meine liebe Freundin danach das sprichwörtliche Handtuch geworfen hat. Der Teig riss an allen Ecken und Enden und zum Schluss (weil die Füllung schon vorbereitet war) hat sie einen Apfelkuchen gemacht. Das im Hinterkopf, habe ich mir zur Vorbereitung auf YouTube mehrere Videos angesehen und dachte in meiner Selbstüberschätzung „Ach, das kannst du auch – LOCKER.“
Jetzt aber keine Angst, das ist kein Bericht über einen Fehlversuch – es hat geklappt – aber ich sag nur eins – Übung macht den Meister trifft hier vollkommen zu.
Wer also schon immer einen Apfelstrudel machen wollte – nur zu – er wird vielleicht nicht perfekt – aber mit ein bisschen Geschick bekommt man das hin.
Mini Pies (fruchtig und süß)
Die liebe (Sabine) Indra (Lixie Pott) von Photolixieous feiert ihren 1. Blog-Geburtstag. Nicht nur, dass das sowieso ein Grund zum Feiern ist, nein, ihr Blog ist auch einer meiner Liebsten. Schaut selbst vorbei – die liebevollen Bilder, die wundervollen Rezepte und die tollen Rezept-Erklärungen werden euch überzeugen. Ich selbst finde es großartig wie sie so einen tollen Blog gestaltet, pflegt und immer wieder mit neuen Beiträgen füllt.
Aus dem genannten Anlass veranstaltet „Lixie Pott“ (ich mag ihren Nick-Namen einfach) ein Blog-Event in Form eines Geburtstagstisches, an dem ich mich sehr gerne beteilige und Platz nehme. Teilnahmebedingung ist die Veröffentlichung eines neuen Rezeptes, was ich hiermit tue!
Stellt auch sicher, dass ihr bei den anderen Teilnehmern mal vorbei schaut – was ich hier bisher gesehen habe haut mich ja fast um. Hoffe nur, meine kleinen Pies gehen da nicht unter, hehe.
Aber zuerst einmal noch den Blog-Banner (ich hoffe ich hab das technisch drauf und es klappt).
Für den Geburtstagstisch habe ich mich für Mini Pies entschieden. Da kann man auch mal mehr als nur einen essen und darum werde ich euch auch zwei unterschiedliche Füllungen vorstellen. Schreckt bitte nicht (so wie ich anfänglich) vor dem Blind-Backen der Förmchen zurück. Das ist WIRKLICH kein Problem.
Jetzt schreiten wir zur Tat und stellen wundervolle Mini Pies her.
Apfel Birne Zimt Pie (süß zimtig knackig)
Es ist ja nicht das Schlechteste, sich nach den Jahreszeiten zu ernähren und das zu verarbeiten, was es auf dem Wochenmarkt gibt. Nun ja und bei mir waren es in der letzten Zeit Äpfel und Birnen. Und warum eine Pie? Jetzt muss ich kurz ausholen: meine andere Leidenschaft sind Filme, GUTE Filme. Und wenn in einem Film Backen eine mehr oder weniger wichtige Rolle spielt umso besser. Einer meiner diesbezüglichen Lieblingsfilme ist „Jennas Kuchen“ (im Original „Waitress“) aus dem Jahr 2007 mit der überragenden Keri Russell, Nathan Fillion (bekannt aus der Serie „Castle“), Jeremy Sisto und Cheryl Hines (beide spielen in der Serie „Suburgatory“). In dem Film spielt das Herstellen diverser Pies eine zentrale Rolle – unter anderem bei der Verarbeitung privater und beruflicher Geschehnisse, welche auch gleichzeitig als Inspiration für neue Kreationen dienen. Aber bevor ich jetzt aber abschweife (ich könnte noch eine Weile von diesen kleinen Film schwärmen, der an der Kinokasse leider untergegangen ist) folgt mein eigenes kleines Rezept. Ich hoffe, ich habe euch auf den Geschmack gebracht und das gilt nicht nur für den Kuchen.
Schokoladen Mousse Tarte (cremig schokoladig süß)
Nach der Weihnachtsbäckerei und dem Verzehr der hergestellten Plätzchen hatten mein Umfeld und ich erst einmal genug von süßen Sachen. Bei mir persönlich ist diese seltene Phase jedoch schon wieder vorbei und ich freue mich euch das heutige Rezept vorzustellen.
Eine Quelle für Rezeptideen oder deren Abwandlungen ist immer das Nachtisch-Büffet auf einer privaten Feier. Meistens stürze ich mich auf die schokoladigen Nachtische – gerne auch Kuchen – und wie es der Zufall will, lief mir diese Tarte über den Weg, die Beides vereint. Die Schwierigkeit besteht bei solchen Festen dann immer darin, heraus zu finden, wer denn nun den Nachtisch gemacht hat. Aber wenn man nicht locker lässt findet man es heraus. Und das Ergebnis ist im Gegensatz zu meiner Tarte au chocolat sehr weich und cremig, mit dem vollen Schokoladengenuss. Ich hoffe, es gefällt euch.




































