Brombeer-Tarte (nur ein bisschen backen)

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Stöbern im Netz – in diesem Fall war es Pinterest – ist ja oft die pure Zeitverschwendung. Hat man sich anfänglich noch interessante Innenarchitekturen angesehen, landet man oft bei den süßen Katzenbabys oder kunstvollen Schwarz/Weiß-Photographien. Zumindest geht es mir so. Doch kürzlich sah ich dann ein Photo einer lila-flieder-farbenen Tarte, dekoriert mit Brombeeren und Blaubeeren, von FrauHerzblut. Sofort wusste ich – so eine Tarte hast du doch auch schon einmal gemacht. Und wie das so ist mit ungeduldigen Menschen, sofort wollte ich diese Tarte noch einmal machen. Also hieß es erst einmal in meiner Ablage (übersetzt: Schuhkarton) kramen – und tatsächlich, ich habe das Rezept gefunden. Auf dem kleinsten karierten Blatt, das ich damals zur Verfügung hatte. Dafür liebe ich das Bloggen auch – endlich sind meine Rezepte schön aufgeräumt und ich habe die Möglichkeit, sie schnell wieder zu finden!!!!!

Bei diesem Rezept sticht ein Merkmal ganz besonders hervor – die Farbe.

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Und genau das war auch der Hauptgrund, warum ich euch diese Tarte unbedingt vorstellen wollte. Die Welt muss bunter werden.

Natürlich schmeckt sie auch – vor allem bin ich persönlich total begeistert von den Amarettinis im Mürbeteig, das hat was. Ich hatte von meinen kleinen Dessert-Törtchen noch welche übrig und hab einfach ein Teil des Mehls gegen gemahlene Amarettinis getauscht – perfekte Resteverwertung. Und gleichzeitig auch die Neuerung die dieses Rezept erfahren hat – denn das Photo bei Pinterest war mit einem Rezept-Link versehen und da wurden gemahlene Amarettinis in den Mürbteig eingearbeitet.

Ja und schließlich ist noch immer Sommer, da passt eine gut gekühlte Tarte frisch aus dem Kühlschrank doch prima.

Jetzt aber ohne viel weitere Worte gleich zum Rezept.
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Florentiner Kirschkuchen (damals heute morgen)

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Ich gebe es zu – ich hab nicht nur ziemlich nah am Wasser gebaut – mein Pipi-In-Den-Augen-Haus steht mitten im Tränensee. Wenn in einem Film schon die Musik anfängt leicht traurig zu werden, stellen sich bei mir schon die kleinen Nackenhaare und die Tränendrüsen stehen in den Startlöchern.

In dem Animationsfilm Ratatouille (meine Güte – der ist von 2007!!!!) gibt es eine Szene, in der der Restaurantkritiker Anton Ego eben jenes Ratatouille zu essen bekommt und man sieht, wie es ihn beim ersten Bissen in die Zeit als kleiner Junge an den Tisch seiner Mutter zurückversetzt. DAS ist so eine Stelle, an der bei mir schon allein der Gedanke daran, den Wasserpegel in den Augen steigen lässt. Wobei das Augenmerk jetzt nicht auf meine kleinen Wasserfälle zu richten ist – sondern darauf, dass Essen Kindheitserinnerungen zurück bringen kann.

Und ob ihr es mir glaubt oder nicht – dieser Florentiner Kirschkuchen hat das doch tatsächlich bei mir geschafft. Ich kann mich nicht daran erinnern, dass ich jemals einen solchen Kuchen gegessen habe. Es müssen wohl die Zutaten sein – die Kombination von Nussbiskuit mit dem süßen Mandel-Deckel und den Kirschen. Dazu noch ein Hauch Zimt und Schokolade.

Ich sah mich beim ersten Bissen sofort an einem der vielen Kuchen-Buffets stehen, die auf Taufen, Kommunionen, Konfirmationen und Hochzeiten so übervoll vor einem aufgebaut waren. Wo Tante Emma eifersüchtig auf den tollen Apfelkuchen von Tante Christa geschielt hat. Und sich geschworen hat, sie beim nächsten Fest zu übertrumpfen. (Die Namen wurden von mir nicht geändert – diese Tanten gibt es wirklich). Als Kind stand man doch davor und konnte es kaum erwarten, dass das Hauptgericht doch recht bald serviert wird, um so schnell wie möglich zu essen und ab dann sofort zu gängeln, wann es denn endlich den erhofften Kuchen gibt. Die Zeit bis zur Eröffnung des Kuchenbuffets kam einem als Kind so unfair lange vor. Und wir fanden unsere Eltern „total doof“.

Jetzt freue ich mich schon darauf, euch diesen Kuchen zu präsentieren. Der lieben Eva von IchMussBacken habe ich das Rezept abgeluchst. Schaut doch mal bei ihr vorbei – da gibt es ganz viele tolle Rezepte zu entdecken. Diesen Kirschkuchen werde ich mit Sicherheit nicht das letzte Mal gebacken haben. Er ist aufwendig – ja – etwas Zeit müsst ihr mitbringen. Doch die einzelnen Backvorgänge sind einfach zu bewältigen. Bei fast allem habe ich mich an ihr Rezept gehalten – nur minimale Änderungen. Hier zeige ich euch meine Version. Und jetzt kann es auch schon los gehen:

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Orange-Mandel-Kuchen (no bake und gut)

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Nach einem sehr erholsamen Urlaub auf Ibiza freue ich mich, euch heute ein weiteres Rezept vor zu stellen. Eine Freundin hat mich darauf aufmerksam gemacht, dass die Kombination von Zitrusfrüchten mit Mandel typisch für Spanien ist. Das passt natürlich perfekt für diesen No-Bake-Kuchen als erstes Rezept nach einem durch und durch spanischen Urlaub. Und wenn ich mir die Bilder so ansehe erinnert mich doch alles auch etwas an einen Sonnenuntergang.

In der nächsten Zeit werde ich wohl noch des Öfteren einen No-Bake-Kuchen vorstellen, da für mich diese Kuchen für warme Sommertage eine kühle, willkommene Abwechslung sind.

Bei diesem Rezept finde ich die Kombination von den fruchtigen, saftigen Orangen mit den leicht angerösteten Mandeln sehr lecker. Ich hoffe, euch geht es genauso und ihr findet Gefallen an diesem No-Bake-Kuchen. Weiterlesen

Zitronen-Buttermilch-Kuchen (die Sonne umarmen)

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Erinnert ihr euch noch an meine Schlecht-Wetter-Brownies von letzter Woche? Nunja – eines kann man ihnen lassen – sie haben doch tatsächlich die Wolken weggeschoben. Und zwar so gründlich, dass die Sonne jetzt ihre volle Kraft entwickeln kann. Das tut sie auch ausgiebig die letzten Tage.

Damit kommen wir wunderbar zum nächsten Thema – was kann man dann nur essen, wenn es draußen sooooo heiß ist. Eigentlich nichts – aber das ist auch keine Lösung. Leicht sollte es sein und einem zumindest das Gefühl geben, erfrischt zu werden.
Und genau dafür habe ich für mich eine Lösung gefunden – einen leckeren Zitronenkuchen mit einem ordentlichen Schuss Buttermilch. Den möchte ich euch natürlich nicht vorenthalten. Wieder ein super einfaches Rezept mit völlig unspektakulären Zutaten aber einem herrlich zitronigen Ergebnis.

Doch bevor ich euch das Rezept weiter vorstelle, möchte ich euch auf eine Aktion meiner lieben Blogger-Kollegin Lixie Pott aufmerksam machen.
Einige von euch werden vielleicht schon den Banner auf meiner Seitenleiste entdeckt haben. Es ist eine wundervolle Aktion über die Laufzeit von einem Jahr. Und mein kleiner Back-Blog darf auch daran teilnehmen. Da freue ich mich schon sehr und ich hoffe, dass die Eine oder der Andere von euch auch daran Gefallen findet. In Ihrem Einführungspost könnt ihr euch über den Hauptgedanken und das Anliegen dieser Aktion informieren. Auch mir liegen Themen wie Nachhaltigkeit und bewusstes Einkaufen sehr am Herzen – und hier werden diese Bereiche in den nächsten Wochen und Monaten in Form von tollen Rezepten vieler Blogger-Kolleginnen und -Kollegen mit Leben erfüllt. Hier also als kleine Seiteninfo das Banner:

Jetzt aber ran an die Rührschüsseln und frisch ans Werk (am besten morgens, wenn es noch kühl ist).
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Obstkuchen (erdbeerig himbeerig brombeerig)

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Eine Einladung zu einer Einweihungsfeier flatterte vor Kurzem in unser Haus. Und als guter Gast fragt man natürlich die Gastgeber, wie man sie entlasten kann und zum Buffet etwas beitragen könnte. Ich bekam dann als Antwort…etwas mit Obst. In Ordnung, dachte ich, das bekommt ihr auch…aber auch mit Creme.

Meine Wahl fiel dann wieder auf den leckeren Vanillekuchen – etwas verfeinert mit Schokoladenganache – und frisches Obst vom Wochenmarkt.

Und hier ist dann das Ergebnis:

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Erdbeer-Quark-Creme-Torte (einfach lecker einfach)

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Es wird wieder einfach – und lecker – und einfach. Das sind mir ja immer noch die liebsten Rezepte. Das Ergebnis muss stimmen und die Herstellung muss schnell gehen.
Gut – ich muss zugeben – den Biskuit hatte ich eingefroren. Ich musste die restlichen Eier verwerten, die von meinen vielen Backproben für die Hochzeitstorte übrig waren. Und da ich meine neue Liebe – den einfachen Biskuit – so gerne esse, lag es nahe, dass ich auch die Haltbarkeit und Wiederverwendung mal austeste.
Der Biskuit war nach dem Auskühlen in Folie eingepackt im Gefrierfach. Dort lag er jetzt ca. vier Wochen. Wenn man dem Internet trauen kann (ich lass das jetzt mal unkommentiert so stehen!) darf der Biskuit bis zu 6 Monaten im Gefrierfach bleiben. Was den Geschmack und die Konsistenz angeht kann ich nur für den einen Fall jetzt sprechen und ich darf sagen, dass ich keinen Unterschied festgestellt habe. Ich habe ihn am Vortag herausgenommen und im Kühlschrank auftauen lassen. Und die Creme-Füllung ist in der Herstellung wirklich einfach und schnell. Aber seht selbst – hier das Rezept. Viel Spaß dabei.

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Erdbeer-Rhabarber-Creme-Torte (frisch fruchtig fröhlich)

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Ohja es ist Erdbeere und Rhabarber Zeit. Dass beide gleichzeitig Saison haben merkt man überall auf dem Markt und auch im Netz anhand der vielen Rezepte. Die herrlichen rot-grünen Stangen und die gut gefüllten Erdbeerkörbchen auf den Wochenmärkten des Landes schreien doch quasi nach einer leckeren Zusammenführung.

Heute stelle ich euch meine Kombination vor in Form einer No-Bake-Torte.
Dass man den Ofen nicht benötig hat auf der einen Seite den Vorteil, dass man nicht warten muss, bis die Torte endlich abgekühlt und verzehrt werden kann – auf der anderen Seite benötigt die Torte ziemlich lange im Kühlschrank, bis sie schnittfest ist. Das macht aus dem Vorteil schon wieder einen Nachteil. Doch auch hier zählt das Ergebnis. Und das ist meiner Meinung nach wunderbar.

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Feiner Mandelkuchen (mit Erdbeer-Rhabarber-Kompott)

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Beim Stöbern in den Blogs denen ich folge, bin ich über ein Rezept gestolpert, das mich sofort zum Nachbacken animiert hat. Die Liebe Anja Zimtschnegge hat auf ihrem Blog „was gibts denn heute?“ ein Rezept für einen Feinen Mandelkuchen mit Erdbeer-Rhabarber-Kompott veröffentlicht. Allein schon die Bilder laden zum Nachbacken ein.

Der Kuchen ist luftig, saftig und das Kompott passt perfekt dazu. Das Rezept habe ich Schritt für Schritt wie von ihr beschrieben nachgebacken und gekocht. Somit werde ich lediglich ein paar meiner Bilder vom Entstehungsprozess einfügen. Alles andere wurde schon von ihr wunderbar beschrieben. Ich selbst habe lediglich die Sahne weggelassen ^^

Schaut doch mal bei ihr vorbei – da gibt es noch mehr zu entdecken.

Jetzt wünsche ich euch viel Spaß beim Lesen und hoffe, ich konnte euch auch zum Nachbacken begeistern.

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Hochzeitstorte (Füllungen Ganache Fondant)

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Als dritten und letzten Beitrag in meiner Hochteitstorten-Reihe möchte ich wie versprochen die verschiedenen Füllungen, die verwendete Ganache und einen kleinen Erfahrungsbericht über das Arbeiten mit Fondant beschreiben.

Dann habe ich sozusagen mein eigenes Triple geschafft. Und das Thema Hochzeitstorte ist für den Moment erst einmal erledigt. Aber man weiß ja nie, wer so im näheren Umfeld als nächstes dran ist 😉

Jetzt aber zu den einzelnen Rezepten:

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Hochzeitstorte (Rezepte der Böden)

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Wie in meinem Erfahrungsbericht über meine erste Hochzeitstorte bereits angekündigt, folgen hier erst einmal die Rezepte der verschiedenen Böden.

Geplant ist ein weiterer Bericht über die Ganache, die Füllungen und die Arbeit mit dem Fondant.

Als kleiner zeitlicher Hinweis:

Am ersten Tag habe ich die Böden gebacken und die Ganache hergestellt. Die Böden habe ich noch lauwarm als Ganzes in Folie eingepackt und in den Kühlschrank gelegt. In vielen Rezepten habe ich gelesen, dass dadurch die Böden ihre Feuchtigkeit nicht verlieren, aber durch das Ruhen die Festigkeit bekommen, die man am nächsten Tag für das Teilen dringend benötigt.
Am zweiten Tag vormittags die Füllungen der mittleren und oberen Torte hergestellt, die Böden aufgeschnitten, bestrichen bzw. befüllt und im Kühlschrank ruhen lassen. Sind die Füllungen fest, können die Torten mit Ganache eingestrichen werden und kommen für mindestens zwei Stunden zurück in den Kühlschrank. Am Abend habe ich die Torten mit Fondant eingeschlagen. Das Zusammensetzen und die Dekoration habe ich dann am eigentlichen Festtag gemacht.

Nun zu den Rezepten:

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