Rotwein Gugl (Hauptsache Alkohol)

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Für diesen Kuchen gab es keinen Anlass, nur ein Verlangen nach Süßem. Und dem bin ich nachgegangen und hab in meinem Vorratsschrank gewühlt. Es war Sonntag und ich musste mit dem auskommen, was greifbar war. Denn es kommt nicht oft vor, dass ich in die Verlegenheit komme, einen so genannten trockenen Kuchen zu backen. Meine persönlichen Vorlieben sind ja eher Kuchen, bei denen außer dem eigentlichen Teig noch weitere Zutaten zur Geltung kommen. Früchte, gerne auch Cremes, ein Schokoguss oder eingedeckt mit Ganache.

Doch auch meine Gugl-Form hat mich aus dem Backschrank angeschrien. Sie wollte unbedingt mal wieder zum Einsatz kommen. Und ihr müsst zugeben, sie ist wunderschön. Das Einfetten wäre ein Problem, wenn ich nicht Sprühbutter gehabt hätte. Grundsätzlich buttere ich meine Formen immer schön von Hand, doch diese eckige, kantige Backform lässt sich mit der Sprühbutter problemlos einfetten. Ist aber Geschmackssache.

Der Eierbestand war auch soweit vorhanden und so stand einem sonntäglichen Backvergnügen nichts im Weg. Und ihr stimmt mir sicher zu, dass es doch fast nichts Schöneres gibt als den Duft von Gebackenem in der Wohnung. Wenn sich der Schoko-Zimt-Duft langsam aus der Küche in der ganzen Wohnung breit macht und man das Ende der Backzeit kaum abwarten kann.

Das Ende vom Lied war dann, dass während der Backzeit noch ein Anruf einer Freundin kam und wir uns zum Kaffee in ihren Garten verabredet haben. Der Kuchen wurde dann in der herrlichen Herbstsonne noch lauwarm genossen.

In diesem Sinne wünsche ich euch viel Vergnügen mit dem Rezept.

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Nussecken (klassisch süß klebrig)

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Manchmal sind es kleine Bilder während ich im Internet stöbere, die sich im Hinterkopf einnisten. Man bekommt sie dann auch nicht mehr los. Parallel suche ich dann im Netz nach Rezepten – oder aber – wie in diesem Fall – in meiner kleinen Kiste. Oh wie habe ich wieder in meiner kleinen Rezeptkiste gewühlt. Sie ist tatsächlich klein – o.k. eigentlich ist es ein Schuhkarton. Doch was ich da alles reingeworfen habe. Ausdrucke aus dem Internet, Kopien aus Zeitschriften, beschriftete Schnipsel, ordentlich geschriebene Karteikarten. Ich habe sogar ein Blatt gefunden, auf dem ich einen Kuchen aufgemalt habe. Da musste ich so lachen, da ich überhaupt nicht malen kann – jetzt beim Schreiben muss ich auch grinsen.

Warum ich ein Rezept von Nussecken in meinem Karton habe, erschließt sich mir nicht. Ich kann nur mutmaßen, dass es 1998 war, als Guildo Horn sich als Nussecken-Fan der europäischen Öffentlichkeit beim Grand Prix vorstellte. Damals gab es einen regelrechten Nussecken-Hype – zumindest in meiner Erinnerung, die eventuell etwas weichgezeichnet über die letzten 17 Jahre wurde. Und natürlich kam auch damals die Frage nach DEM Original-Rezept auf. Mein Rezept heute ist vielleicht „Das Original“, vielleicht auch nicht. Was ich aber mit 100%iger Sicherheit sagen kann ist, dass das Ergebnis schmeckt.

Ich weiß, seit einiger Zeit bekommt man Haselnüsse nicht einfach so – dann auch noch gemahlen und gehobelt. Doch wenn sie im Regal liegen schlage ich immer zu. In irgendeiner Form verarbeite ich sie dann. Manchmal nur, um einem Rührteig eine gewisse Feuchtigkeit zu geben (dann ersetze ich 1:1 etwas Mehl mit gemahlenen Haselnüssen). Oder aber in Form von Nussecken. Dieses Mal hatte ich leider nur bei den gemahlenen Haselnüssen Glück. Die gehobelte Variante habe ich einfach durch Mandeln ersetzt.

Und jetzt viel Spaß mit den Nussecken.

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Erster Blog-Geburtstag (Cupcakes forever) 50ster Beitrag

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Heute schaue ich zurück und sehe ein ganz wundervolles erstes BackBlogJahr an mir vorüberziehen.

Ja, ich bin leicht ergriffen. Und ihr könnt euch denken, was das heißt. Beim Schreiben höre ich in meinem Kopf sämtliche Streichinstrumente der Berliner Philharmoniker, wie sie die Soundtracks von „Titanic“ und „Tatsächlich…Liebe“ spielen. Aber im Ernst:

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Angefangen hat ja alles mit meinem Instagram-Account, als mich die Betreiberin einer Hamptons-Lifestyle-Seite – KDHamptons – angeschrieben hat. Sie war von den Bildern meiner Macarons so begeistert, dass sie die Bilder und das Rezept auf ihrer Seite veröffentlichte. Bei der Frage nach meiner Homepage für die Verlinkung habe ich dann in einer Nacht-und-Nebel-Aktion diese Seite und die dazugehörige englische Version erstellt, ohne zu wissen, was ich da eigentlich mache. Ich war ziemlich überfordert – Zeitdruck, alles ins Englische übersetzen…was heißt Puderzucker auf Englisch, oder Schneebesen – irgendwie hatte ich es dann doch geschafft und voilà

am 08. September 2014 ging mein erster Beitrag online

parallel mit der englischen Version.

Danach folgten noch weitere Rezepte, die sie ebenfalls auf ihrer Seite veröffentlichte. Auch wenn der Kontakt zu der amerikanischen Lady in der Zwischenzeit abgebrochen ist, hatte ich Back-Blog-Blut geleckt und wollte auf jeden Fall weiter machen. Heute fristet aus diesem Grund die englische Version ein Schattendasein, aber wer weiß – den Namen habe ich mir auf jeden Fall für ein weiteres Jahr gesichert.

Von Beginn an habe ich so viele liebe und hoch kreative MitbloggerInnen kennen lernen dürfen, dass ich es mir gar nicht mehr ohne vorstellen möchte. Es macht so viel Spaß neue Rezepte auszuprobieren, von BloggerkollegInnen etwas nachzubacken und sich für Varianten eigener Rezepte inspirieren zu lassen, eigene Rezepte auszudenken und dann natürlich das Veröffentlichen. Die Reaktionen der Testesser, der Leser, der NachbäckerInnen. Hinzu kommt noch, dass ich was meine Bilder angeht (vor allem der „finale Schuss“) noch einiges an Lernbedarf habe. Da werde ich immer selbstkritischer und ziehe meinen Hut vor all den wunderbaren Photos, die ich bei BloggerkollegInnen schon bewundern durfte.

Viel Spaß habe ich auch daran, für Blogger-Aktionen einen kleinen Beitrag zu leisten. Ich habe großen Respekt vor dem Organisationstalent und unterstütze hier sehr gerne. Vor kurzem erst bei der wunderbaren Lixie und ihrem Saisonkalender.

Und da es so Brauch ist, werde ich euch auch ein Rezept zum ersten Blog-Geburtstag vorstellen.

Es gibt noch etwas zu feiern – gleichzeitig ist dies hier mein 50. Beitrag. Aber das nur am Rande.

Wie immer hoffe ich, dass es euch gefällt und ihr Spaß daran findet.

Es ist eine Premiere, denn Cupcakes habe ich noch keine gemacht – zumindest nicht ganz alleine. Das erste Mal war auf einem Cupcake-Kurs hier in meiner Heimatstadt, vor gar nicht allzu langer Zeit. Jetzt also meine erste Solofahrt als Cupcake-Bäcker.
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Brownies (die Wolken vertreiben)

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Es ist Sommer – naja – meteorologisch und kalendarisch. Aber die fiesen kleinen Wetterelfen halten sich einfach nicht daran und zaubern böse Wolken an den Himmel. Und aus denen fallen auch noch Regentropfen. Grundsätzlich lasse ich mir ja vom Wetter niemals die gute Stimmung vertreiben. Jedoch können ja kleine Stimmungsaufheller nicht schaden – und mit Stimmungsaufheller meine ich die magische Wirkung, die Schokolade auf mich hat. Ich lehne mich wahrscheinlich nicht zu weit aus dem Fenster, wenn ich behaupte, dass es vielen Menschen so geht. Aus diesem Grund liebe ich Rezepte mit Schokolade, VIEL Schokolade.

Heute darf ich euch ein Rezept präsentieren, dass sowohl einfach ist und auch noch jede Menge Schokolade enthält. Meine kleine Extraportion Schokolade in Form eines Überzugs aus einer Ganache ist natürlich vollkommen optional – für Schokoholiker wie mich aber fast ein Muss.

Lasst euch also entführen in das Land der Schokolade und ich hoffe, ihr habt alle Spaß daran und backt auch fleißig nach. Schlagen wir den kleinen Wetterelfen ein Schnippchen.

In diesem Sinne – hier das Rezept:

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Sachertorte (Original? Schokoklassiker!)

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Letzte Woche konnte ich nicht widerstehen und hab mir mein erstes Backzubehör einer namhaften französischen Firma gekauft. Eine Tatin-Form – perfekt für eine Tarte Tatin – allerdings wollte ich ja auf keinen Fall wieder etwas mit Äpfeln machen. Da kam mir der (nachdrückliche) Wunsch eines Freundes nach einer Sachertorte wie gerufen. Also hieß es am Wochenende ran an die Backform und immer fleißig Fotos schießen. Es gibt ja keine offizielle Original-Sacher-Torte. Ist eine ganz interessante Geschichte über die Entstehung und Weiterentwicklung der Torte. Wie sich jetzt herausgestellt hat ist meine Art mit zwei Marmeladenschichten die, wie sie im Hotel Sacher angeboten wird. Daneben gibt es noch die Demel-Variante ohne der mittleren Marmeladenschicht. Hinzu kommen noch viele Abwandlungen mit zusätzlichem Marzipan etc.
Meiner Meinung nach lockert die zusätzliche mittlere Konfitüreschicht die Torte etwas auf. Somit ist diese Art mein persönlicher Favorit – und das Rezept möchte ich euch heute vorstellen.
Für die Torte habe mir auch schön Zeit gelassen und der noch nicht ganz fertigen Torte eine nächtliche Ruhephase gegönnt. Das hat den Vorteil, dass die Marmeladenschicht richtig fest wird und es besteht nicht die Gefahr, dass sie zusammen mit der Schokoladenschicht verschmilzt. Auf jeden Fall hat es der Torte nicht geschadet und dem ausgesprochenen Sachertorten-Fan hat es auch geschmeckt – das war die Hauptsache. Ich würde mich auf jeden Fall freuen, wenn ihr euch auch an diese Torte heranmacht und hoffe, ihr findet an meinem Rezept gefallen.

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Schokoladen Mousse Tarte (cremig schokoladig süß)

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Nach der Weihnachtsbäckerei und dem Verzehr der hergestellten Plätzchen hatten mein Umfeld und ich erst einmal genug von süßen Sachen. Bei mir persönlich ist diese seltene Phase jedoch schon wieder vorbei und ich freue mich euch das heutige Rezept vorzustellen.

Eine Quelle für Rezeptideen oder deren Abwandlungen ist immer das Nachtisch-Büffet auf einer privaten Feier. Meistens stürze ich mich auf die schokoladigen Nachtische – gerne auch Kuchen – und wie es der Zufall will, lief mir diese Tarte über den Weg, die Beides vereint. Die Schwierigkeit besteht bei solchen Festen dann immer darin, heraus zu finden, wer denn nun den Nachtisch gemacht hat. Aber wenn man nicht locker lässt findet man es heraus. Und das Ergebnis ist im Gegensatz zu meiner Tarte au chocolat sehr weich und cremig, mit dem vollen Schokoladengenuss. Ich hoffe, es gefällt euch.

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Erdnussbutter Schoko Cookies

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Erdnussbutter darf natürlich auch in meiner Weihnachtsbäckerei nicht fehlen. Und dieses wirklich lecker einfache Rezept verleitet euch hoffentlich zum Nachbacken. Damit auch ihr nicht auf den tollen Geschmack von Erdnussbutter verzichten müsst.

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Tarte au chocolat (Grundrezept)

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Ohne Boden – ohne Topping – einfach eine Tafel Schokolade in Kuchenform. Und das mit wenigen Zutaten und wenig Aufwand. Noch kurz bevor ich mit der Adventsbäckerei beginne, wollte ich noch dieses Rezept mit euch teilen. Der Kuchen ist ziemlich kompakt, dafür belohnt er mit dem vollen Schokoladengeschmack. Ich bin schon gespannt, wie es euch gefällt.

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Erdnussbutter Mascarpone Kuchen (süß cremig salzig nussig)

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Als ich diesen Kuchen zum ersten Mal gebacken habe war ich vom Ergebnis mehr als überrascht. Ich konnte mir anfänglich den Einsatz von salzigen Nüssen und Erdnussbutter in Verbindung mit saurer Sahne und dann auch noch Mascarpone nicht vorstellen. Aber gerade diese Neugier hat mich angetrieben. Und was soll ich sagen, die Reaktionen waren bis auf eine Ausnahme positiv (Die Ausnahme ist meine Schwester und sie mag einfach keine Erdnussbutter).

Auf jeden Fall macht dieser Kuchen auch optisch etwas her und ich hoffe, euch gefällt dieses Rezept.

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Helle Dreifach Schoko Muffins (volle Schokopower)

 

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In Abwandlung meiner Dunklen Dreifach Schoko Muffins ist diese helle Variante eine prima Ergänzung. Einfach nur zwei Zutaten gegeneinander austauschen und fertig sind diese Hellen Dreifach Schoko Muffins.

Es würde mich freuen, wenn ihr auch ein Fan dieses Rezeptes werdet und es euch gute Dienste leistet.

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