Rotwein Gugl (Hauptsache Alkohol)

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Für diesen Kuchen gab es keinen Anlass, nur ein Verlangen nach Süßem. Und dem bin ich nachgegangen und hab in meinem Vorratsschrank gewühlt. Es war Sonntag und ich musste mit dem auskommen, was greifbar war. Denn es kommt nicht oft vor, dass ich in die Verlegenheit komme, einen so genannten trockenen Kuchen zu backen. Meine persönlichen Vorlieben sind ja eher Kuchen, bei denen außer dem eigentlichen Teig noch weitere Zutaten zur Geltung kommen. Früchte, gerne auch Cremes, ein Schokoguss oder eingedeckt mit Ganache.

Doch auch meine Gugl-Form hat mich aus dem Backschrank angeschrien. Sie wollte unbedingt mal wieder zum Einsatz kommen. Und ihr müsst zugeben, sie ist wunderschön. Das Einfetten wäre ein Problem, wenn ich nicht Sprühbutter gehabt hätte. Grundsätzlich buttere ich meine Formen immer schön von Hand, doch diese eckige, kantige Backform lässt sich mit der Sprühbutter problemlos einfetten. Ist aber Geschmackssache.

Der Eierbestand war auch soweit vorhanden und so stand einem sonntäglichen Backvergnügen nichts im Weg. Und ihr stimmt mir sicher zu, dass es doch fast nichts Schöneres gibt als den Duft von Gebackenem in der Wohnung. Wenn sich der Schoko-Zimt-Duft langsam aus der Küche in der ganzen Wohnung breit macht und man das Ende der Backzeit kaum abwarten kann.

Das Ende vom Lied war dann, dass während der Backzeit noch ein Anruf einer Freundin kam und wir uns zum Kaffee in ihren Garten verabredet haben. Der Kuchen wurde dann in der herrlichen Herbstsonne noch lauwarm genossen.

In diesem Sinne wünsche ich euch viel Vergnügen mit dem Rezept.

Zutaten:

250 gr. Butter (geschmolzen)
250 gr. Zucker
1 Päckchen Vanillezucker
250 gr. Mehl
1 Päckchen Backpulver
4 Eier
2 TL Kakaopulver
1 TL Zimt
1 Prise Salz
1/8 Liter Rotwein
100 gr. Zartbitterschokolade (gehackt)

Ihr benötigt des Weiteren:

Backform – eingefettet. Ich habe mich dieses Mal für meine tolle Gugl-Form entschieden. Das Einfetten hat die Sprühbutter übernommen.

Backofen vorgeheizt auf 170°C (Ober-/Unterhitze)

Herstellung:

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In einem kleinen Topf die Butter bei niedriger Temperatur schmelzen.

Währenddessen die Schokolade klein hacken, die Eier aufschlagen und das Mehl mit dem Backpulver und der Prise Salz gut vermischen.

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Die geschmolzene Butter mit dem Zucker aufschlagen, bis der Zucker sich aufgelöst hat. Die Eier einzeln dazu geben und immer schön weiter schlagen.

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Dann den Kakao und den Zimt dazu geben und weiter aufschlagen.

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Das Mehl-Backpulver-Gemisch mit dem Rotwein zusammen dazugeben und kurz aber gründlich auf kleiner Stufe mixen. Nicht zu lange schlagen, sonst wird der Teig und später der Kuchen zäh. Zum Schluss noch die klein gehackte Schokolade unterheben.

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Für 45 Minuten bei 170°C (Ober-/Unterhitze) in den Ofen – macht bitte eine Stäbchenprobe. Den Gugl kurz abkühlen lassen und dann stürzen.

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Hoffe, ihr hattet Spaß beim Lesen und backt ihn mal nach.

Liebe Grüße

Robby(licious)

24 Kommentare zu “Rotwein Gugl (Hauptsache Alkohol)

  1. katcreatescookies sagt:

    Tolle Form, wo hast du die her?

    Gefällt 1 Person

  2. katcreatescookies sagt:

    Hat aber auch seinen Preis die Form wie ich gerade gesehen habe 😉

    Gefällt 1 Person

  3. marichen21 sagt:

    Wow!
    Klingt total fein und schaut wunderschön aus! 🙂
    Liebe Grüße
    Maria!

    Gefällt 1 Person

  4. Jochen sagt:

    Nordicware ist wirklich geil! So ein toller Kuchen!

    Gefällt 1 Person

  5. cynthiamvoss sagt:

    I guessed that it might be a Nordic Ware pan 🙂 I have the „heritage“ style. Aren’t they beautiful pans? I’m intrigued by the red wine in this recipe, it sounds delicious!

    Gefällt 1 Person

  6. Hans-Georg sagt:

    Das Rezept ist ja schon ein wenig vorweihnachtlich. Ich glaube, dazu kann ich mich noch nicht hinreissen lassen.
    Sprühbutter – das hab ich ja noch nie gesehen. Lohnt sich wohl auch nur, wenn man viel backt.

    Gefällt 1 Person

  7. Guido sagt:

    Oh la la, wenn das bei dir immer so aussieht wenn du „Reste “ zusammenbringst… RESPEKT!
    Außer dass die Form wirklich sehr sehr schönen Kuchen macht wollte ich noch dazu wissen, ob es mit der sowieso schon vorhandenen geschmolzenen Butter gegangen wäre sie zu fetten? Oder kommt man selbst mit Pinsel nicht in die Ecken?
    Viele liebe Grüße Guido
    P.S.: Nächste Woche geht es mit den Füllungen für die Hochzeitstorte los… Ich freue mich so!

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    • robbylicious sagt:

      Hallo Guido!
      Da hast du natürlich Recht – aber die Sprühbutter hatte ich mal aus reiner Neugier gekauft. Und wenn ich sie nicht nutze….du hast natürlich vollkommen Recht – mit der geschmolzenen Butter wäre das auch gegangen.
      Grüßle
      Robby(licious)

      P.S.: Bin schon auf deinen ersten Bericht gespannt 🙂

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  8. Guido sagt:

    Ich kann leider nicht auf meinem Blog berichten, da das Ehrenpaar mitliest aber ein paar Zeilen werde ich dir wahrscheinlich hier lassen 😉
    Schönen Sonntag noch!

    Gefällt 1 Person

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