Bagels (Grundrezept)

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Es geht doch nichts über eine kleine Abwechslung am Frühstückstisch. Das erleichtert ungemein einen eventuell schweren Start in den Tag. Aus diesem Grund mache ich immer mal wieder Bagels. Heute möchte ich euch mein Rezept vorstellen. Ich persönlich lasse mir (und vor allem dem Hefeteig) immer schön viel Zeit. Die Mengenangaben reichen für 12 richtig große bzw. 20 kleinere Bagels.

Ich hoffe, ich kann euch auf den Geschmack von Bagels bringen. Viel Spaß beim Nachbacken.

Zutaten:

Für den Vorteig:

350 gr. Milch (leicht erwärmt auf 32 – 37 °C)

1 gehäufter Teelöffel Zucker

1 ½ Päckchen Trockenhefe

Für den Hefeteig:

700 gr. Mehl

50 gr. Butter (geschmolzen und leicht abgekühlt)

2 Eier

2 Teelöffel Salz

Für die Herstellung der Bagels:

1 großen Topf mit kochendem Wasser

4 EL Zucker für das Wasser

Gitter zum Abtropfen

2 Backbleche mit Backpapier

1 Eiweiß zum Bepinseln

Sonnenblumenkerne und Kürbiskerne als Belag (je nach Geschmack gehen auch andere Körner)

Auf 180°C Umluft vorgeheizter Ofen

Herstellung:

Für die einstündige Ruhephase des Hefeteigs heize ich den Backofen schon mal auf 50°C vor.

In einem Topf die Milch leicht erwärmen. Sie sollte lauwarm sein – ideal ist 32 – 37°C. Zu heiße Milch tötet die Hefebakterien ab. In einem weiteren kleinen Töpfchen die Butter zum Schmelzen bringen und zum Abkühlen zur Seite stellen.

Der Vorteig:

In einer großen Schüssel die Milch mit dem Zucker und der Trockenhefe leicht verrühren und für 5 Minuten den Vorteig quellen lassen.

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Ist die Hefe schön aufgequollen und schaumig geworden kann es weiter gehen.

Der Hefeteig:

In die große Schüssel mit dem Vorteig das Mehl, die flüssige Butter, die Eier und das Salz geben.

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Mit den Knethaken des Mixers (oder den Händen) den Hefeteig herstellen. Ist der Teig zu einer homogenen Masse verknetet muss er ruhen. Hierzu decke ich die Schüssel mit einem feuchten Küchentuch ab und stelle sie in den vorgeheizten Ofen. Den Ofen schalte ich jetzt aus und lasse die Ofentür einen kleinen Spalt offen.

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Den Hefeteig eine Stunde lang ruhen lassen – er verdoppelt in dieser Zeit sein Volumen.

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Nach der Ruhezeit den Teig noch einmal ordentlich kneten. Je länger man knetet, desto geschmeidiger wird er. Falls nötig kann man jetzt noch etwas Mehl einarbeiten. Aber vorsichtig, er darf nicht zu trocken werden.

Aus dem Teig kleine Kugeln formen. Die Größe ist hier Geschmacksache. Die typischen Löcher der Bagels mache ich immer unter kreisenden Bewegungen mit einem Kochlöffelstil (manchmal auch mit einem chinesischen Essstäbchen) und vergrößere dann die Löcher mit den Fingern.

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Die Heferinge noch einmal abgedeckt für 10 Minuten ruhen lassen.

Währenddessen einen großen Topf mit Wasser und den 4 EL Zucker zum Kochen bringen und den Herd auf 180°C Umluft vorheizen.

Nach der Ruhezeit die Heferinge in das kochende Wasser geben. Von jeder Seite jeweils eine Minute im kochenden Wasser lassen. In einen normalen Kochtopf gebe ich vier bis fünf Ringe, denn sie werden im Topf um einiges größer.

Zum Abtropfen gebe ich die Bagels auf ein Gitter.

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Nach dem Abtropfen auf ein mit Backpapier belegtes Blech legen und nochmal 10 Minuten ruhen lassen.

Dann mit Eiweiß bepinseln und wahlweise mit Körnern belegen.

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Im Backofen bei 180°C Umluft für 20 Minuten backen. Wer sie etwas dunkler mag kann sie auch noch 5 Minuten länger drin lassen.

Ich wünsche euch ganz viel Spaß beim Nachbacken und guten Appetit.

Grüßle

Robby(licious)

2 Kommentare zu “Bagels (Grundrezept)

  1. IsisMond sagt:

    Ich wußte gar nicht, dass Bagels vor dem Backen noch eine Runde im heißen Wasser schwimmen. Wann stehst Du auf, wenn du zum Frühstück die Bagels essen willst? 😉 Sie sehen toll aus und ich werde nicht drum herum kommen sie einmal zu versuchen.. LG Zaubermondin

    Gefällt mir

    • robbylicious sagt:

      Hallo Zaubermondin. Danke fürs Vorbeischauen und für deinen lieben Kommentar. Das mit der Runde im heißen Wasser war damals der Grund, warum ich die unbedingt machen wollte. Konnte mir das erst garnicht vorstellen ^^
      Das mit dem Aufstehen ist so eine Sache. Ich habe sie bisher immer nur am Wochenende gemacht.
      Und ich bin der Frühaufsteher bei uns.
      Ansonsten kann man die gut auch am Vorabend machen.
      Viel Spaß beim Herstellen.
      Grüßle
      Robby(licious)

      Gefällt 1 Person

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