Käsekuchen (nach Omas Art)

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Ein Sommertag im Garten zusammen mit einem Stück fluffigem Käsekuchen und ich bin zufrieden. Zur Zeit sind wir ja wieder an einem Punkt angelangt, an dem die Natur ihr Aussehen von Grund auf ändert.

Und wenn wir schon vom Aussehen sprechen, kennt jeder den New York Cheescake? Also neben meinem deutschen Käsekuchen sieht dieser wie die Grande Dame der Käsekuchen aus. Meiner kommt eher wie die kleine, etwas wildere Schwester daher. Manchmal mit Rissen, manchmal etwas mehr zusammen gefallen, manchmal etwas zu dunkel. Hat man aber mal von ihr gekostet, will man diesen Kuchen nicht mehr missen – ich hoffe, ich nehme den Mund jetzt nicht zu voll.

Nun aber zu eurem hoffentlich nicht letzten Käsekuchen nach Omas Art:


Zutaten:

Für den Mürbteig:

150 gr. Mehl
1 Ei
70 gr. Butter (kalt)
70 gr. Zucker
1 P. Vanillezucker

Für die Füllung:

750 gr. Quark (ich nehme den mit 40% Fett)
3 Eier (Eiweiß und Eigelb trennen)
1 P. Vanillepudding (man benötigt nur das Pulver)
120 gr. Zucker
1 P. Vanillezucker
1 Prise Salz

Etwas Butter (und je nach Geschmack Semmelbrösel) für die Springform
Springform (26 cm Durchmesser)
Vorgeheizter Ofen bei 180°C Umluft

Anleitung:

Für die Herstellung des Mürbteigs gebe ich alle Zutaten (Mehl, Ei, Butter, Zucker, Vanillezucker) in eine Schüssel und knete sie mit der Hand zu einem Teig. Ein gutes Zeichen ist, wenn der Teig als Ganzes sich von der Schüssel lösen lässt. Ist er zu feucht einfach ein bisschen zusätzliches Mehl noch einarbeiten. Danach in Folie einwickeln und für eine Stunde in den Kühlschrank legen. Man kann ihn auch am Tag zuvor vorbereiten und über Nacht im Kühlschrank lassen.

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Dann bereite ich die Springform vor und buttere sie. Wer möchte kann gerne auch noch die Form mit Semmelbrösel bedecken. Das ist Geschmacksache. Ich persönlich mag die Brösel im Teig. Die Form kommt dann in den Kühlschrank.

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Für die Füllung kommen dann der Quark, das Päckchen Vanillepudding-Pulver, Zucker, Vanillezucker und die Eigelb in eine weitere Schüssel. In eine kleinere Schüssel die Eiweiß mit einer Prise Salz.

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Zuerst schlage ich das Eiweiß mit dem Mixer schön steif – danach gleich die Quarkmasse. Das steife Eiweiß muss dann sehr vorsichtig mit einem Spatel untergehoben werden. Die Masse soll auf jeden Fall das Luftige des Eischnees noch behalten. Darauf achten, dass man keine Eischnee-Klumpen in der Füllung hat.

Den kühlen Mürbteig mit etwas Mehl und einem Nudelholz ausrollen und die Springform damit auslegen. Den Teig bis zum Rand hoch ziehen. Die Masse hinein füllen und ab geht es in den Ofen.

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Bei 180°C dauert es ca. 45 Minuten, bis er fertig ist. Nach etwa 30 Minuten bedecke ich ihn immer mit Alufolie. Aber auch das ist Geschmacksache. Wer es gerne etwas brauner mag kann die Folie später drauf tun – oder ganz weg lassen.

Zur Abkühlung den Ofen ausschalten und die Ofentür öffnen. Den Kuchen noch für 30 Minuten im Ofen abkühlen lassen. Das verhindert ein bisschen, dass der Kuchen zu sehr in sich zusammen fällt. Er verliert zwar trotzdem etwas an Höhe, aber nicht die luftige Konsistenz.

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Ich wünsche euch beim Nachbacken viel Spaß und hoffe auf gutes Gelingen.

Liebe Grüße

Robby(licious)

4 Kommentare zu “Käsekuchen (nach Omas Art)

  1. I enjoy baking, but I have never made a cheesecake (I live in NY – so getting cheesecake is easy!) I think I should attempt this though!

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  2. fitbaking sagt:

    Bravo Oma!

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